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Verband | 21.03.2012

HINSEHEN UND GESICHT ZEIGEN

Am Internationalen Tag gegen Rassismus, am 21. März, bezog die AWO (in) Oberbayern und bundesweit Stellung gegen Rassismus.

Am Internationalen Tag gegen Rassismus, am 21. März 2012, hat der AWO Bezirksverband Oberbayern e.V. die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in seinen über 110 Einrichtungen aufgerufen, gemeinsam und selbstbewusst für demokratische Werte und gegen Rassismus einzutreten. Die Beschäftigten der Hauptverwaltung haben sich anlässlich dieser Aktion gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen vom Landesverband Bayern vor der Geschäftsstelle versammelt und gemeinsam für ein paar Minuten inne gehalten.

Die AWO Oberbayern beteiligt sich damit an einer bundesweiten Aktion der AWO, die unter dem Motto „Demokratie heißt hinsehen und Gesicht zeigen“ an den Magdeburger Appell der AWO Bundeskonferenz im Jahr 2007 anknüpft.

Aktuelle Studien belegen, dass rechtsextreme Einstellungen bis weit in die Mitte der Gesellschaft vorkommen. Gewaltbereite Rassisten stützen sich auf diese Vorurteile und sehen ihre Taten dadurch als legitimiert an. Die öffentlich bekannt gewordenen Morde der rechtsextremen Gruppierung „Nationalsozialistischer Untergrund“ haben in den vergangenen Wochen und Monaten für Trauer und Entsetzen gesorgt.

Als Organisation der Zivilgesellschaft sieht sich die AWO in der Pflicht, öffentlich gegen Rassismus Stellung zu beziehen. Rassismus und Rechtsextremismus stehen im krassen Widerspruch zu den Werten der AWO. Aufgrund eigener historischer Erfahrungen und unserer demokratischen Grundüberzeugung stellen wir uns gegen jede Vorstellung, die Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe oder ihres Glaubens in vermeintlich minderwertige Gruppen einteilt und ausgrenzt.

Die AWO fühlt sich den Grundwerten Solidarität, Toleranz, Gleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit verpflichtet. Mit dem „Magdeburger Appell“ beschloss die AWO Bundeskonferenz im Jahr 2007 gegen jede Form rechtsextremer Ideologie Position zu beziehen. Damit sind nicht nur Gewalttaten von Rechtsextremisten gemeint. Rassismus fängt in den Köpfen an. Wenn beispielsweise Menschen auf ihrer Hautfarbe oder ihres Glaubens schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben oder bei der Wohnungssuche benachteiligt werden. Auch die zunehmenden Bestrebungen von Rechtsextremisten, die klassischen Felder der Freien Wohlfahrtspflege zu unterwandern und systematisch mit Menschen mit rechtem Gedankengut zu besetzen, gehört zum rechtsextremistischen Kalkül. Durch die Unterwanderung der Zivilgesellschaft versuchen Rechtsextremisten, sich einen bürgerlichen Anstrich zu geben und ihre menschenfeindliche Einstellung gesellschaftlich salonfähig zu machen.

„Demokratie heißt hinsehen und Gesicht zeigen!". Das Motto des Magdeburger Appells von 2007 ist aktueller denn je. Die AWO Oberbayern ruft seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu auf, im Arbeitsalltag und in der Freizeit rechten Positionen entschieden entgegen zu treten.

Den Magdeburger Appell können Sie hier lesen.