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		<title>www.awo-obb.de: AWO Oberbayern aktuell (Verband)</title>
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		<lastBuildDate>Mon, 22 Apr 2013 01:40:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>AWO Freising: Der neue Vorstand ist der alte Vorstand</title>
			<link>http://www.awo-obb.de/aktuelles/newsdetails/awo-freising-der-neue-vorstand-ist-der-alte-vorstand/162c451ce4f505a885341e73baaf7632/</link>
			<description>Günter Herdin wurde auf der Kreiskonferenz am vergangenen Freitag, die in der Sozialstation der AWO...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img src="uploads/pics/Kreisko_Freising_Gruppenbild_Vorstand_455.JPG" width="2240" height="1680" border="0" alt="" title="" />Der neue Vorstand (von links): Günter Herdin, Maria Irlbauer, Heidi Kammler und Jutta Englbrecht, mit den Gästen Peter Dingler (rechts außen) und Regina Besch (links außen).<br /><br /><b>Günter Herdin wurde auf der Kreiskonferenz am vergangenen Freitag, die in der Sozialstation der AWO (Arbeiterwohlfahrt) in Freising stattfand, mit 100 Prozent Zustimmung der Delegierten wiedergewählt. Vize-Vorsitzender Peter Dingler und Fachreferatsleiterin Regina Besch vom AWO Bezirksverband Oberbayern gratulierten im Namen des gesamten Bezirksvorstandes und der Geschäftsleitung&nbsp;des&nbsp;Bezirksverbands&nbsp;zu diesem Erfolg.</b>

<b>Grußwort<br /></b>Nach der Eröffnung der Konferenz durch Kreisvorsitzenden <b>Günter Herdin</b>, sprach <b>Peter Dingler</b> ein Grußwort. Er hob hervor, dass die AWO seit ihrer Gründung 1919&nbsp;eine große Mitgliederbasis habe und auch auf ein hohes hauptamtliches und&nbsp;ehrenamtliches Engagement zurückblicken kann. Bundesweit habe die AWO 380.000 Mitglieder und zur Förderung des sozialen Ehrenamtes habe die AWO in Oberbayern 2006 die eigene Stiftung „AWO Ehrenamt lohnt“ gegründet. Um Solidarität zu zeigen und Gerechtigkeit zu schaffen, mache sich die AWO stark für konkrete Maßnahmen. „So fordert der Wohlfahrtsverband beispielsweise einen Sozialstrom und erhebt seine Stimme gegen die hohen Mietkosten“, sagte Peter Dingler. Weitere Stichworte in seiner Rede waren die brennenden Themen Alterssicherung, die Pflege und die Einführung einer Bürgerversicherung. Über die Bildungspolitik sagte der Vize-Bezirksvorsitzende kritisch: „Es kann nicht sein, dass der Staat immer häufiger Ausgaben im sozialen Bereich streiche, um es für die Regulierung der Finanzbranche zu verwenden, anstatt es in den Bildungsbereich zu stecken. Denn wer für eine Ausbildung keine Chance hat, ist der vorgeprägte Erwerbsunfähige und vorgeprägt für die Altersarmut“. In seinen Schlussworten dankte er der gesamten AWO-Familie des Kreisverbandes Freising für ihr vorbildliches soziales Engagement und wünschte der Kreiskonferenz einen guten Verlauf. 
<b></b>
<b>Rechenschaftsbericht des Kreisvorsizenden<br /></b>Anschließend informierte <b>Günter Herdin</b> in seinem Rechenschaftsbericht ausführlich über die Aktivitäten und Sitzungen des Vorstandes sowie über die AWO-Bezirkskonferenz, die am 21. Juli 2012 in Grafing bei München stattfand. Als Delegierte des Kreisverbandes Freising waren Günther Herdin sowie Rudolf Haberkorn vertreten. Weitere Themen seines Berichtes waren die Aktivitäten des Kreisvorstandes und des Bezirksverbandes, um neue soziale Dienstleistungen aufzubauen, die „AWO-Aktion gegen die Studiengebühren“ sowie der Jugendhilfeausschuss des Landkreises und zahlreiche Veranstaltungen der AWO-Ortsvereine. Zu seinen Themen gehörten auch die AWO-Stiftung &quot;Ehrenamt&quot; lohnt und die Unterstützung der LAG-Mali (Landesarbeitsgemeinschaft Mali), die seit vielen Jahren von der AWO Oberbayern unterstützt werde. Er erklärte, dass alle Mali-Projekte am Niger im Süden des Landes liegen, also nicht in der derzeitigen nördlichen Kriegsregion, und die Spendenaktionen aus Solidarität zu der malischen Bevölkerung weiterlaufen. <br />Für die großartigen Leistungen des unterstützenden ehrenamtlichen Vorstandsteams, der Ortsvereinsvorsitzenden und der ehrenamtlichen AWO-Freundinnen und Freunde gab es viel Lob und Anerkennung von Günter Herdin.<br /><b><br /></b>
<b>Berichte der Ortsvorstände<br /></b>Der anschließende Bericht der <b>Freisinger Ortsvereinsvorsitzenden Heidi Kammler</b> zeigte, dass die Sozialstation mit Tagespflege und Pflegedienst hervorragend geführt werde. „Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) bewertete die AWO-Sozialstation mit der Note 1,9“, sagte Kammler stolz. Auch die Bilanz der zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten kann sich sehen lassen. Zu diesen gehören beispielsweise das Mütter-Café im Juze-Tollhaus, das es seit über 10 Jahren gibt, die verschiedenen Selbsthilfegruppen, das Nachtcafé, die Andachten und die Integrations-Aktivitäten. <br /><br />Positives zu berichten gab es auch von der <b>Leiterin Rosaria Villa-Tilli</b> des <b>Ortsvereins Eching</b>. Denn die Hausaufgabenbetreuung, die es seit 15 Jahren an der dortigen Hauptschule gibt, wird gut angenommen. Für sie sei die Arbeit erfolgreich, „wenn Kinder, die vorher keine Hausaufgaben abgaben, plötzlich Hausaufgaben machen oder wenn die Schüler das Klassenziel bzw. den Übertritt erreichen“.
Als <b>Ortsvereinsvorsitzende in Moosburg</b>&nbsp;bewältigt auch <b>Maria Irlbauer</b> mit ihrem AWO-Team viele ehrenamtliche Aufgaben, so beispielsweise Oster- und Weihnachtsbasare, Tanznachmittage, Erholungsfahrten und Jahreszeitenfeste.
<b>Günther Lilienthal, Vorsitzender</b> vom <b>Ortsverein Au</b>, verteilt mit seinen AWO-Ehrenamtlichen rund 60 Weihnachtspäckchen auch an bedürftige Nicht-AWO-Mitglieder in der näheren Umgebung und organsiert mit ihnen zusammen Seniorennachmittage, Ganztagsausflüge, einen Besuchsdienst sowie Betreuungsfahrten etc.

<b>Kreisvorstands-Wahlen<br /></b>Nach dem Kassenbericht und der Entlastung des Vorstandes übernahm <b>Peter Dingler</b> die Wahlleitung und wurde dabei von den Gästen <b>Regina Besch</b> sowie<b> Susanne Preisenhammer</b> unterstützt. 
<b>Günter Herdin</b>, der seit Herbst 2008 ehrenamtlicher Vorsitzender ist, wurde einstimmig erneut zum<b> Kreisvorsitzenden</b> gewählt. Seine beiden <b>Stellvertreterinnen</b> sind <b>Heidi Kammler </b>und <b>Maria Irlbauer</b>. Außerdem wurden wieder gewählt: <b>Jutta Englbrecht</b> zur <b>Kassiererin</b> und <b>Günther Lilienthal </b>zum<b> Schriftführe</b>r.<b> Beisitzer</b> sind: <b>Rudolf Haberkorn, Ariane Maier, Gerhard Pauler und Hans Mittenberger</b>. 

<br /><b>Neue „Koordinationsstelle zur Vermittlung ehrenamtlicher Helfer</b>“<br />Ein weiterer Mittelpunkt der Freisinger AWO-Kreiskonferenz war der anschließende Vortrag über die „Koordinationsstelle zur Vermittlung ehrenamtlicher Helfer“ von <b>Susanne Preisenhammer</b>, die <b>Einrichtungsleiterin des Seniorenwohnparks in Moosburg ist.</b> Anhand von Zahlenmaterial machte sie deutlich, wie sehr sich die demographische Entwicklung in den letzten Jahren auch in Freising verändert habe. So werde bis zum Jahr 2030 bei den über 65-Jährigen mit einem Anstieg von rund 16.000 gerechnet und auch die Anzahl der Pflegebedürftige werde in den kommenden Jahren um ein Vielfaches zunehmen. „Wurden 2009 noch 2562 pflegebedürftige Personen im Landkreis Freising gezählt, soll sich die Zahl bis 2030 um 79 % erhöhen. Gemäß dem Grundsatz ‚ambulant vor stationär‘ werden rund 2/3 der Pflegebedürftigen zu Hause betreut, was sich auch im Landkreis Freising widerspiegelt“, sagte die Pflege-Expertin. Sie verwies auf das seniorenpolitische Gesamtkonzept für den Landkreis Freising (2012), das unter anderem den Bedarf einer „Koordinierungsstelle zur Vermittlung ehrenamtlicher Helfer/-innen“ feststellte. Vor diesem Hintergrund habe der AWO Bezirksverband Oberbayern und der Caritas Verband der Erzdiözese München und Freising eine Koordinierungsstelle aufgebaut, die im Landkreis mit Ehrenamtlichen die Betreuung älterer Menschen mit erheblichen Betreuungsbedarf stundenweise übernehme und dadurch pflegende Angehörige entlaste. Da sie für dieses niederschwellige Angebot noch ehrenamtliche Helfer/-innen suche, die für ihre Tätigkeit eine Entschädigung erhalten, und der Freisinger Kreisverband ehrenamtliches Engagement sehr hoch halte, würde sie sich eine Zusammenarbeit mit den Kreisverband wünschen, erläuterte Susanne Preisenhammer. 
<b>Der wiedergewählte Kreisvorsitzende Günter Herdin</b> bekundete großes Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Koordinierungsstelle und möchte dies&nbsp;zum Vorstandsthema machen. Am Schluss der Konferenz bedankte er sich&nbsp;für das ihm erneut entgegengebrachte Vertrauen. „Er freut sich auf viele gemeinsame Aktivitäten&nbsp;mit allen AWO-Freundinnen und AWO-Freunden in den nächsten Jahren“. ]]></content:encoded>
			<category>Verband</category>
			<category>Bürgerschaftliches Engagement</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 01:40:00 +0200</pubDate>
			
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		<item>
			<title>AWO Oberbayern auch in Ungarn aktiv</title>
			<link>http://www.awo-obb.de/aktuelles/newsdetails/awo-oberbayern-auch-in-ungarn-aktiv/1a6fe9c43987b9753448afd8020cc622/</link>
			<description>„Leben und alt werden in Magyarbóly-Illocska“</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img src="uploads/pics/2012-08-Ungarn-Pflegeheim-02_01.jpg" width="322" height="218" border="0" alt="" title="" />Bild links: Das neue Altenheim in Margyabóly-Illocska.<br /><br />Seit vielen Jahren unterstützen <b>Karin und Volker</b> <b>Benzing</b> aus der Gemeinde Reischach im Landkreis Altötting Hilfsgütertransporte der „Arbeitsgruppe Auslandhilfe von AWO Oberbayern“, die schwerpunktmäßig in Osteuropa aktiv ist. Insbesondere liegt ihnen die 800 Kilometer entfernte Gemeinde Magyarbóly in Südungarn am Herzen, da sie Partnerstadt ihrer Heimatgemeinde Reischach ist. Als das Ehepaar Benzing 2008 von dem dortigen <b>Bürgermeister Attila Blazsovics</b> erfuhren, dass eine ehemalige Grenzsoldatenkaserne (nahe der kroatischen Grenze) zu einem Altenpflegeheim umgebaut werden soll, stellten sie zwischen dem Einrichtungsleiter des AWO-Seniorenzentrums Georg-Schenk-Haus in Burghausen, <b>Volker Schneider</b>,&nbsp;und <b>Bürgermeister Attila Blazsovics </b>der Gemeinde Magyarbóly eine Verbindung her. Seit dieser Zeit gehört auch Volker Schneider zum Magyarbóly-Helferkreis. Denn das bisherige AWO-Seniorenzentrum in der Wackerstraße in Burghausen wurde in einer dreijährigen Bauzeit durch einen Neubau ersetzt. Dadurch konnte ein Teil des noch brauchbaren Inventars des alten Burghauser Seniorenzentrums dem umgebauten&nbsp;ungarischen Pflegeheim der Gemeinde Magyarbóly&nbsp;zur Verfügung gestellt werden. 
Von dem „Reischacher Bürger-Team“ wurde das Einrichtungs- und Installationsmaterial sowie ein Teil der wertvollen Großkücheneinrichtung in mehreren Aktionen ehrenamtlich ausgebaut und in einer leer stehenden Schule im Ortsteil Arbing zwischengelagert. Auch das AWO-Seniorenheim in Fürstenfeldbruck stellte nach einer Küchenrenovierung Großküchenteile zur Verfügung. Und <b>Max Ruf</b>, Leiter der Abteilung Altenhilfe beim AWO Bezirksverband Oberbayern, erhielt von der Firma Völker in Witten 44 neue Matratzen als Spende. Mit Sattelschleppern, Lastkraftwagen und Kombis wurden dann seit 2009&nbsp;Pflegebetten, Badewannen, Waschbecken, Tische, Stühle, Lampen und Bettwäsche, Großküchenteile und vieles andere mehr in die südungarischen Gemeinde Magyarbóly transportiert, wo alle Hilfsgüter in dem umgebauten Altenheim einen Platz fanden. 

<b>Altenpflegeheim in Magyarbóly-Illocska eingeweiht<br /></b>Im April 2013 war es dann in Magyarbóly und Illocska soweit: Nach 6 Jahren Bauzeit konnte mit Geldern aus der EU, dem ungarischen Staat, der Gemeinde Magyarbóly und Nachbargemeinde Illocska, privaten Spenden und viel persönlichem Einsatz das&nbsp;Altenpflegeheim in Magyarbóly-Illocska mit rund 100 geladenen Gästen feierlich eingeweiht werden. Eigens wurde für diese Senioreneinrichtung von der Verwaltungsgemeinschaft Magyarbóly und Illocska eine gemeinnützige Pflegeheim-Gesellschaft gegründet. 
<br />Bei der Einweihungsfeier sagte Magyarbólys <b>Bürgermeister Attila Blazsovics</b>, dass mit dem Bau und der Einrichtung des Pflegeheims ein gemeinsamer Traum verwirklicht werden konnte, der nur mit Hilfe zahlreicher Personen und großem Engagement in Erfüllung ging. Das Haus sei nicht nur ein neues Zuhause für 44 Bewohner, sondern biete auch „zwölf Mitarbeitern Lohn und Brot“. Das Motto des Hauses heiße „Leben und alt werden in Illocska“, betonte Bürgermeister Attila Blazsovics stolz. <br />Er dankte den Abgeordneten, Unternehmern, den Behördenvertretern Ungarns, den zahlreichen Helferinnen und Helfern sowie der Delegation aus Oberbayern für ihre hilfreiche Unterstützung. Zu der oberbayerischen Delegation gehörten <b>AWO-Bezirksgeschäftsführer Andreas Niedermeier, Regina Besch</b> von der „AWO-AG Auslandshilfe“, <b>Volker Schneider</b> vom AWO-Seniorenzentrums Georg-Schenk-Haus in Burghausen sowie einige Gäste aus der Gemeinde Reischach. 
<br />Auch<b> Bürgermeister Jozsef Juhos</b>, von der Nachbargemeinde Illocska, wo das Alteheim steht, war voll des Lobes für das renovierte Haus. Er zollte nicht nur den Ehrenamtlichen für ihre „pausenlose Einsatz- und Hilfsbereitschaft“ hohe Anerkennung, sondern lobte auch die „gute internationale Zusammenarbeit während der Bauzeit“. Er unterstrich die Wichtigkeit dieser Einrichtung für die beiden Kommunen Magyarboly und Illocska. Ziel des Hauses sei, die Selbstständigkeit der Bewohner soweit wie möglich zu erhalten und ihnen Geborgenheit und Sicherheit in einer warmen, menschlichen Atmosphäre zu geben, sagte Illocskas Bürgermeister Jozsef Juhos.
Unter den folgenden Festrednern reihte sich auch <b>AWO-Geschäftsführer Andreas Niedermeier</b> ein. Er beindruckte die Gäste mit einem Grußwort zur Einweihung des Altenpflegeheims auf Ungarisch. Niedermeier beglückwünschte darin alle an diesem großartigen sozialen Gemeinschaftsprojekt Beteiligten zu ihrem beeindruckenden Erfolg. Und wünschte „allen Menschen, die in diesem Haus künftig wohnen und arbeiten werden, jeden Tag aufs Neue gutes Gelingen und ein herzliches Miteinander“.
<br />Danach wurde die ökonomische kirchliche Segnung durch die <b>Pfarrer Keresztes Andor </b>und <b>Pfarrer Balogh László Barna</b> vorgenommen.

<b>Fünf Magyarbóly-Unterstützer wurden Ehrenbürger<br /></b>Nach der Segnung gab es noch eine Besonderheit. <b>Karin und Volker Benzing</b>, die Motoren des Magyarbóly-Helferteams, <b>Bürgermeister Herbert Vilsmaier</b> und <b>Alt-Bürgermeister Manfred Gesierich</b> aus Reischach sowie&nbsp;<b> Volker Schneide</b>r vom AWO-Zentrum Bughausen wurden für ihre besonderen Verdienste um die Partnergemeinschaft zu Ehrenbürgern von Magyarbóly ausgezeichnet. ]]></content:encoded>
			<category>AWO AG Auslandshilfe</category>
			<category>Verband</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 02:47:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>AWO Kreisverband Garmisch-Partenkirchen: Ilse Leidel erneut zur Vorsitzenden gewählt</title>
			<link>http://www.awo-obb.de/aktuelles/newsdetails/awo-kreisverband-garmisch-partenkirchen-ilse-leidel-erneut-zur-vorsitzenden-gewaehlt/ba7fe3e22dadebf706c515bfdda02f5f/</link>
			<description>Auf der gestrigen Kreiskonferenz in Murnau wurde Ilse Leidel erneut zur ersten Vorsitzenden des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img src="uploads/pics/Kreisko_GAP_16_4_13_neuer_Vorstand_901.JPG" width="1747" height="1238" border="0" alt="" title="" />Das neu gewählte Kreisvorstands-Team: (sitzend von links:) Christa Lawitschka, Ilse Leidel und Uschi Schweighöfer; (stehend von links:) Martin Wohlketzetter, Mechtild Morhart, Walter Gleich, Dr. Sigrid Meierhofer, Friedrich Grund, Kurt Offhaus, Ulrike Adler, Ute Romann und Karin Schilling.<br /><br /><b>Auf der gestrigen Kreiskonferenz in Murnau wurde Ilse Leidel erneut zur ersten Vorsitzenden des Kreisverbandes Garmisch-Partenkirchen gewählt. Auch die bisherigen Vorstandsmitglieder wurden alle in ihren Ämtern bestätigt.<br /></b>
In seinem Grußwort überbrachte Peter Dingler, stellvertretender AWO-Bezirksvorsitzender, die besten Wünsche des gesamten oberbayerischen AWO-Bezirksvorstandes und betonte, dass diese Kreiskonferenz eine gute Gelegenheit sei, allen Ehrenamtlichen des Kreisverbandes für ihr Engagement zu danken. Er hob die Bedeutung des Ehrenamtes hervor, auf das die AWO gegründet sei, und freute sich, dass der Kreisverband Garmisch zu denjenigen gehöre, der noch für soziale Projekte sammle. Der Vize-Bezirksvorsitzende machte deutlich, dass die AWO mit ihren 380.000 Mitgliedern und 173.000 hauptamtlich Beschäftigten in mehr als 14.000 Einrichtungen und Diensten einer der stärksten Sozialverbände in der Bunderepublik sei. „Die AWO ist Fürsprecherin für einen gerechten Sozialstaat und setzt sich konkrete für Maßnahmen unter anderem zu den Themen gleiche Bildungschancen, Altersarmut, Integration, Pflege, Mindestlohn ein und fordert die Einführung eines sozialen Stromtarifs“, sagte Peter Dingler. 

Danach folgte der ausführliche Rechenschaftsbericht der <b>Kreisvorsitzenden Ilse Leidel.</b> Sie lobte die gute Zusammenarbeit mit dem AWO Bezirksverband Oberbayern sowie die Unterstützung verschiedener Kreisverbände und Ortsvereine der AWO beim Aufbau neuer sozialer Projekte im Landkreis. Insbesondere die an Demenz erkrankten Menschen lägen dem Vorstand am Herzen. <br />Auch die humanitäre Hilfe gehöre zu den sozialen Aufgaben des Kreisverbandes, sagte Leidel. Daher nehmen Vorstandsmitglieder regelmäßig an den Treffen der „Arbeitsgruppe Auslandshilfe AWO in Oberbayern“ teil, die Hilfsgütertransporte und Projekte in verschiedenen europäischen Ländern koordiniere sowie sich für Trinkwasserbrunnen im westafrikanischen Mali einsetze. Beispielsweise konnte in Zusammenarbeit mit dem Ortsverein Weilheim im Februar dieses Jahres 25 Waschbecken samt Ablagen und Spiegeln etc. aus einem geschlossenen Seniorenheim in Garmisch in die Gemeinde Ni&#355;chidorf in Rumänien transportiert werden und seit rund einem Jahr werde in dieser Gemeinde auch ein „Näherinnen-Projekt“ vorbereitet, für das Nähmaschinen, Stoffe und Nähzubehör etc. gesammelt wurde. Das Selbsthilfe-Projekt, zu dem auch eine dort ansässige Näherin gehört, soll nachhaltig begleitet werden. Tradition habe auch die „AWO-Weihnachtspackerl-Aktion – Schenken mit Herz“, bei der zusammen mit dem AWO-Ortsverein Weilheim jeweils im Dezember persönlich Päckchen an Grundschulkinder und Behinderte im rumänischen Ni&#355;chidorf verteilt werden. Auch die beiden Ortsvereine seien mit eigenen Programmen sehr aktiv, erläuterte Ilse Leidel. Diese reichen von Seniorennachmittagen und Vortragsveranstaltungen mit aktuellen Themen bis hin zu Flohmärkten und kreativen Angeboten. 

Den anschließenden Kassenbericht erläuterte <b>Christa Lawitschka</b>, der von <b>Revisor Michael Manlik</b> ohne Beanstandungen bestätigt wurde. <br />Nach der Entlastung des Vorstandes übernahmen <b>Bezirksvorsitzender Peter Dingler </b>und<b> Regina Besch,</b> <b>Leiterin des Fachbereichs Mitgliederorganisation/Ehrenamt</b> des<b> AWO-Bezirksverbandes</b>, sowie <b>Helmut Meixner</b>, vom <b>Ortsverein Mittenwald</b>, die Wahlleitung und den Wahlausschuss. 
<b>Ilse Leidel</b> wurde wieder <b>erste Vorsitzende</b>. Ihre <b>drei Stellvertreter</b> sind <b>Martin Wohlketzetter, Ute Romann</b> und <b>Uschi Schweighöfer</b>. <b>Schriftführerin </b>ist <b>Ulrike Adler</b> und <b>Kassiererin Christa Lawitschka</b>. Die vier <b>Beisitzer </b>sind <b>Dr. Sigrid Meierhofer, Mechtild Morhart, Karin Schilling, Friedrich Grund</b> und <b>Kurt Offhaus</b>. <b>Revisoren</b> wurden <b>Michael Manlik</b> und <b>Walter Gleich</b>.<br /><b>Ilse Leidel</b> bedankte sich für das Vertrauen und freute sich mit ihrem AWO-Team auf die vielseitigen Zukunftsaufgaben des Kreisverbandes. 

Nach den Wahlen referierte <b>Rechtsanwalt Peter Dingler</b> über <b>„Versicherungen und Haftungen für Ehrenamtliche bei der AWO“ </b>und bei der folgenden Diskussion beantwortete er&nbsp;viele&nbsp;Fragen aus der Praxis der Ehrenamtlichen.
Gratulationsworte&nbsp;an den wiedergewählten ehrenamtlichen Kreisvorstand und ein&nbsp;bunter Frühlingsgruß an die Vorsitzende von <b>Peter Dingler </b>und<b> Regina Besch</b> rundeten die Kreiskonferenz ab. <br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Verband</category>
			<category>Bürgerschaftliches Engagement</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 15:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>AWO zeigt sich solidarisch mit den Menschen in Mali</title>
			<link>http://www.awo-obb.de/aktuelles/newsdetails/awo-zeigt-sich-solidarisch-mit-den-menschen-in-mali/617f9ff8f0ae3eb78b63416d39f505ce/</link>
			<description>Einen gemeinsamen Info-Abend veranstalteten die AWO-Kreisverbände Mühldorf, Altötting und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img src="uploads/pics/MAli_BrunnenHPIM5608.JPG" width="2608" height="1952" border="0" alt="" title="" />Ein Trinkwasserbrunnen der in Mali gebaut wurde.<br /><br /><b>Einen gemeinsamen Info-Abend veranstalteten die AWO-Kreisverbände Mühldorf, Altötting und Traunstein gestern im Mühldorfer Haus der Begegnung, bei dem das Thema „Hoffnung trotz Armut – Die Menschen in Mali brauchen unsere Hilfe“ im Mittelpunkt stand. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) engagiert sich seit 31 Jahren für Selbsthilfe-Projekte im westafrikanischen Binnenstaat in der Sahelzone.</b> 
<br />Nach der Begrüßung der Gäste durch die <b>Mühldorfer AWO Ortsvorsitzende</b> <b>Klara Maria Seeberger</b>, sprach der <b>stellvertretende AWO-Bezirksvorsitzende Peter Dingler</b> ein Grußwort. Er betonte, wie wichtig die Unterstützung von Nichtregierungsorganisationen in den Entwicklungsländern sei und hob hervor, dass bei den&nbsp;Projekten der LAG-Mali (Landesarbeitsgemeinschaft Mali) das Hauptaugenmerk auf&nbsp;„Hilfe zur Selbsthilfe“ liegt. Er sei gerne zu dieser Veranstaltung gekommen, da ihm das Thema sehr am Herzen läge, denn seine Heimatgemeinde Vaterstetten pflege seit über 30 Jahren eine kommunale Partnerschaft mit einem Dorf in Äthiopien. 

<b>Gudrun Kahl, Leiterin der Mali-Projekte</b>, zeigte in ihrem Filmbeitrag, welche Projekte von der LAG Mali&nbsp;in den letzten Jahren unterstützt wurden. Alle Projekte liegen im Süden von Mali am Niger. Die studierte Ethnologin ist nicht nur Mali-Kennerin, weil sie seit vielen Jahren direkt vor Ort die Projekte kontrolliert,&nbsp;sondern sie spricht neben Französisch auch Bambara. Es ist die weit verbreiteste Sprache in der malischen Bevölkerung. Mit ihren beeindruckenden Bildern zeigte sie den Bau einer Grundschule sowie die zahlreichen Gartenbauprojekte, die Gemüseanbaubrunnen und den Bau von Trinkwasserbrunnen, für die teilweise bis zu 15 Metern tief gebohrt werden müsse. Zudem ging die Mali-Expertin auf die Klimazonen ein, die vom tropisch-feuchten Sudanklima bis zum Wüstenklima der Sahara reichen, und berichtete über die ABC-Programme für malische Frauen und intensiven Beschneidungskampagnen der LAG-Mali. Alle Projekte wurden mit den Dorfältesten und Verantwortlichen in den Mali-Dörfern abgesprochen, so Gudrun Kahl. „Besonderer Wert wurde jeweils darauf gelegt, dass die Projekte nachhaltig sind und die Dorfbewohner mit einbezogen wurden.“ 
<br />Auch die aktuelle Lage in Mali beleuchtete Gudrun Kahl in ihrem Vortrag, denn das Land stecke in einer ihrer schwersten politischen und humanitären Krise. Bis zum Militärputsch im März 2012 galt Mali als gelungenes Beispiel einer Demokratisierung in Afrika, auch wenn es zu den ärmsten Ländern der Welt zähle. Sie erläuterte die Konflikte die zu den Unruhen führten und legte dar, dass sich seit Kriegsbeginn im Januar 2013 die Situation für die malische Bevölkerung noch mal dramatisch verschlechterte und es derzeit mehr als 400.000 Flüchtlinge gäbe. Im Juli 2013 soll ein neuer Staatspräsident gewählt werden. Ob auch der Norden in die Wahlen miteinbezogen werde sei noch offen. <br />Am Schluss ihres Beitrages&nbsp;machte sie deutlich,&nbsp;gerade in der schwierigen Zeit&nbsp;die Selbsthilfe-Projekte&nbsp;der LAG-Mali&nbsp;zu unterstützen,&nbsp;um den Leid tragenden Menschen unsere uneingeschränkte Solidarität zu zeigen. Denn fast alle öffentlichen Gelder seien vorrübergehend eingestellt worden, sagte Gudrun Kahl. 

Weitere interessante Informationen gab es von <b>Eberhard Mohr von der EG Solar,</b> der den Solarkocherbau im Dogonland vorstellte und von den <b>Naturfreunden Traunstein,</b> die über ihre Mali-Initiativen berichteten. 

Den Abend rundeten zwei Gedichte von <b>Sigrid Gradl</b> ab. Sie trug diese in Französisch vor, die von <b>Luitgard Lichtenwimmer</b> übersetzt wurden. ]]></content:encoded>
			<category>AWO AG Auslandshilfe</category>
			<category>Bürgerschaftliches Engagement</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 13 Apr 2013 01:51:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>AWO Kreisverband Mühldorf: Neue Vorstandschaft gewählt </title>
			<link>http://www.awo-obb.de/aktuelles/newsdetails/awo-kreisverband-muehldorf-neue-vorstandschaft-gewaehlt/a840620a5c070240b8a6014813ddf4d2/</link>
			<description>Vorsitzende wurde Klara Maria Seeberger</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img src="uploads/pics/Kreisko_Muehldorf_21_3_2013.jpg" width="3930" height="2649" border="0" alt="" title="" />Vorsitzende Klara Maria Seeberger  (4. von links), Stellvertr. Vorsitzender Wilfried Greipel (links außen), Schriftführerin Tina Lehrich (2. von links), Kassier Bernd Hennersdorf (3. von links), Beisitzerin Christine Blaschek (4. von rechts), Revisoren Dietrich Hübener (nicht im Bild) und Ingrid Günther (2. von rechts) sowie Peter Dingler (3. von rechts) und Regina Besch(rechts). Bild von Andrea Klemm.<br /><br /><b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="LINE-HEIGHT: 115%; FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;, &quot;sans-serif&quot;; FONT-SIZE: 12pt">Dass in Klara Maria Seeberger zu ihrem Lebens-Herz auch ein AWO-Herz schlägt, hat sie in den vergangenen Monaten mehrmals unter Beweis gestellt. Denn sie ist nicht nur seit 1990 AWO-Vorsitzende des Ortsvereins Mühldorf, sondern war nach dem Rücktritt von Markus Schweiger von <span style="mso-spacerun: yes">&nbsp;</span>September 2012 bis März 2013 auch noch alleiniger Kreisverbands-Notvorstand, zu dem sie <span style="mso-spacerun: yes">&nbsp;</span>vom Registergericht bestellt worden ist. Gestern fand im Gasthaus Zappe in Waldkraiburg die Wahl einer neuen Vorstandschaft statt, dessen Vorsitzende Klara Maria Seeberger wurde. Damit kann nach einer turbulenten Zeit in den vergangenen Monaten wieder Ruhe im Kreisverband einkehren.</span></b>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><span style="LINE-HEIGHT: 115%; FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;, &quot;sans-serif&quot;; FONT-SIZE: 12pt"></span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><span style="LINE-HEIGHT: 115%; FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;, &quot;sans-serif&quot;; FONT-SIZE: 12pt">Nach einer Gedenkminute an die legendäre <b>Anni Kraus</b> begrüßte <b>Klara-Maria Seeberger</b> den <b>Waldkraiburger Bürgermeister<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>Rainhard Babiak,</b><span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span><b>Aschaus Bürgermeister Manfred Römer</b>, einige <b>Stadt- und Gemeinderäte</b> sowie den stellvertretenden <b>AWO-Bezirksvorsitzenden Peter Dingler</b> und <b>Regina Besch, Referentin beim Bezirksverband Oberbayern.</b></span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><span style="LINE-HEIGHT: 115%; FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;, &quot;sans-serif&quot;; FONT-SIZE: 12pt"><br /><b>Bürgermeister Reinhard Babiak</b> freute sich, dass die Kreiskonferenz der AWO in Waldkraiburg stattfindet und bedauerte in seinem Grußwort den mangelnden Nachwuchs in den Ortsvereinen der AWO, wo sich insbesondere ältere Menschen mit viel Zeitaufwand ehrenamtlich für andere Menschen <span style="mso-spacerun: yes">&nbsp;</span>engagieren. </span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><span style="LINE-HEIGHT: 115%; FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;, &quot;sans-serif&quot;; FONT-SIZE: 12pt">Grüße vom <b>AWO-Bezirksvorsitzenden Herbert Hofauer</b> überbrachte sein <b>Stellvertreter Peter Dingler</b>. Er hob hervor, dass die AWO ein Zwitter sei, der aus einem Dienstleistungsunternehmen und einem Mitgliederverband bestehe. Mit ihren <span style="mso-spacerun: yes">&nbsp;</span>380.000 Mitgliedern sei die AWO einer der stärksten Sozialverbände in Deutschland. Die AWO springe mit ihren vielseitigen Einrichtungen dort ein, wo der Freistaat oder die Kommunen keine Leistungen vorhalten können, sagte Peter Dingler. Einer der Kernaufgaben der AWO sei, seit ihrer Gründung 1919, Bildung zu vermitteln. Allerdings habe die AWO das Problem, dass staatliche Haushaltsprobleme oft durch Kürzungen im sozialen Bereich gelöst werden. Dabei vergessen die Politiker meistens, dass der Sozialbereich einer der Grundsäulen des Sozialstaates sei, kritisierte er. Weitere Themen in seinem Grußwort waren auch die Kinder- und Altersarmut, der Mindestlohn und die Forderung für die Einführung eines sozialen Stromtarifs.<br />Abschließend würdigte der Bezirksvorsitzende die großartige<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>Arbeit der AWO im Landkreis durch die&nbsp;Einrichtungen und&nbsp;ehrenamtlichen Angebote. Er <span style="mso-spacerun: yes">&nbsp;</span>warb darum, die AWO durch eine Mitgliedschaft oder durch eine ehrenamtliche Tätigkeit zu unterstützen. „Denn Mitglied bei der AWO sein heißt <span style="mso-spacerun: yes">&nbsp;</span>Solidarität zeigen, Gerechtigkeit schaffen und sich für einen sozialen Ausgleich einzusetzen.“ </span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><span style="LINE-HEIGHT: 115%; FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;, &quot;sans-serif&quot;; FONT-SIZE: 12pt">Danach folgte ein detaillierter Bericht von <b>Klara Maria Seeberger.</b> Durch den Rücktritt von <b>Markus Schwaiger</b> im September 2012 sei es als stellvertretende Vorsitzende ihre Pflicht<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>und Aufgabe gewesen, den Kreisverband weiterzuführen. „Jede Krise soll man als Chance nutzen, denn sie ist Ansporn und Anreiz positiv zu bestehen und vieles was eingefahren ist zu erneuern. Die AWO lebt und wird wieder Fahrt aufnehmen, das haben die 6 Sitzungen seit Oktober letzten Jahres gezeigt. Trotz der schwierigen Lage standen ihr alle Ortsvorsitzenden zur Seite, was sie sehr gefreut hat“, so Seeberger. <br />Aktuell gehören zum Kreisverband 534 Mitglieder. Er sei auch ein großer Arbeitgeber, der insgesamt 147 Arbeitsplätze in den verschiedenen AWO-Einrichtungen geschaffen habe. </span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><span style="LINE-HEIGHT: 115%; FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;, &quot;sans-serif&quot;; FONT-SIZE: 12pt">Danach berichteten <b>Brigitte Betz-Pemler, Einrichtungleiterin von JAGUS</b> (Einrichtung zur beruflichen Ausbildung für Jugendliche), <b>Dagmar Hilber, Einrichtungsleiterin der Heilpädagogischen Tagesstätte Au</b>, und <b>Günter</b> <b>Ehret, Einrichtungsleiter des Jugendwohngruppenprojektes Kolbing,</b> <span style="mso-spacerun: yes">&nbsp;</span>über den derzeitigen Stand, der in allen drei AWO-Einrichtungen sehr erfreulich ist. </span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><span style="LINE-HEIGHT: 115%; FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;, &quot;sans-serif&quot;; FONT-SIZE: 12pt">Bevor die Wahlen erfolgten, las <b>Klara Maria Seeberger</b> den Kassenbericht vor und <b>Kassenprüfer Peter Brandmeier</b> <span style="mso-spacerun: yes">&nbsp;</span>fasste eine Erklärung zusammen, in der er die Revisionen von 2008 bis 2011 erläuterte. Er empfahl, da das Rechnungswesen nicht den Grundsätzen einer kaufmännischen Buchführung entspräche, keine Entlastung zu erteilen. </span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><span style="LINE-HEIGHT: 115%; FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;, &quot;sans-serif&quot;; FONT-SIZE: 12pt"><br /></span><span style="LINE-HEIGHT: 115%; FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;, &quot;sans-serif&quot;; FONT-SIZE: 12pt">Da die Entlastung des Vorstandes keine Voraussetzung für die Neuwahl war, konnte nach einer&nbsp;anschließenden Diskussion in die Wahl eingestiegen werden. </span><span style="LINE-HEIGHT: 115%; FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;, &quot;sans-serif&quot;; FONT-SIZE: 12pt">Hier gab es zuerst eine Verunsicherung, da auf dem vorbereiteten Wahlzettel als Vorstandskandidat neben <b>Klara Maria Seeberger</b> auch <b>Lothar Ku</b>nz stand. Dieser hat aber die Kreiskonferenz ohne Begründung gleich zu Beginn verlassen. Die Anwesenden einigten sich darüber, die Wahl trotzdem durchzuführen. <br />Von 19 anwesenden Delegierten bekam <b>Klara Maria Seeberger</b> 13 Stimmen, zwei erhielt <b>Lothar Kunz</b> und vier enthielten sich. Sie nahm die Wahl an und versicherte, dass sie „ mit ganz viel frischem Wind die Krise als Chance nutzen will“.<br />Ihr <b>Stellvertreter</b> wurde <b>Wilfried Greipel</b>, er ist seit 2010 Vorsitzender des AWO-Ortsvereins Haag. <b>Tina Lehrich </b>wurde <b>Schriftführerin</b> und <b>Bernd Hennersdorf</b>, der seit 2008 AWO-Kreisrevisor war, wurde zum <b>Kassier </b>gewählt. Im letzten Wahlgang wurde <b>Christine Blaschek</b> <b>Beisitzerin,</b> die auch Vorsitzende des Ortsvereins Waldkraiburg ist. Als <b>Revisoren </b>wurden der Ampfinger <b>Dietrich Hübner</b> und die Schwindeggerin <b>Ingrid Günther</b> gewählt. <br /><br />In ihrem Schlusswort, dankte <b>Klara Maria Seeberger</b> allen Beteiligten, die sie in den letzten Monaten unterstützten, sehr herzlich.<br /></span><span style="LINE-HEIGHT: 115%; FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;, &quot;sans-serif&quot;; FONT-SIZE: 12pt">Sie betonte, dass sich der Kreisverband nach den Turbulenzen in den letzten Monaten wieder auf die eigentlichen AWO-Aufgaben konzentrieren muss – nämlich auf die Lösung der vielfältigen sozialen Probleme. Einer der Grundsätze der AWO sei „Die AWO arbeitet mit Menschen für Menschen“. Dies wird in hervorragender Weise in der AWO Mühldorf verwirklicht und wird auch für den neugewählten Vorstand eine Zukunftsaufgabe im Landkreis sein. </span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><span style="LINE-HEIGHT: 115%; FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;, &quot;sans-serif&quot;; FONT-SIZE: 12pt">&nbsp;</span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><span style="LINE-HEIGHT: 115%; FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;, &quot;sans-serif&quot;; FONT-SIZE: 12pt"></span></p>]]></content:encoded>
			<category>Verband</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 08:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sozialpolitischer Aschermittwoch der AWO Oberbayern: Franz Maget sprach über die Gefahren einer ungerechten und unsozialen Gesellschaft   </title>
			<link>http://www.awo-obb.de/aktuelles/newsdetails/sozialpolitischer-aschermittwoch-der-awo-oberbayern-franz-maget-sprach-ueber-die-gefahren-einer-ungerechten-und-unsozialen-gesellschaft/4bbc88d35f4c143587b915232f4e425a/</link>
			<description>Bei der traditionellen Sozialpolitischen Aschermittwoch-Veranstaltung der oberbayerischen AWO...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img src="uploads/pics/Franz_Maget_Soz_Aschermi_13_2_2013_.JPG" width="308" height="402" border="0" alt="" title="" />Referent Franz Maget<br /><br />
Die Idee zu einem Sozialpolitischen Aschermittwoch des AWO Bezirksverbands Oberbayern entspringe dem AWO-Leitbild „Wir sind ein Mitgliederverband, der für eine sozial gerechte Gesellschaft kämpft und politisch Einfluss nimmt“, sagte <b>Herbert Hofauer, Bezirksvorsitzender der oberbayerischen AWO</b>, in seiner Begrüßungsrede. So sei auf der Bundeskonferenz der AWO im November 2012 die Forderung nach einer Finanzpolitik, die den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt, eines der prägendsten Themen der Konferenz gewesen. Denn es sei unabdingbar, dass staatliche Einnahmen durch eine gerechtere Verteilungspolitik in soziale Zukunftsfelder investiert werden, um langfristig teure Folgekosten in den Bereichen Bildung, Alterssicherung, Pflege, Kinder- und Jugendarbeit sowie der Gesundheitspolitik zu vermeiden, so der AWO-Bezirksvorsitzende. 
<b><br />Grußworte<br /></b>In seinem Grußwort lobte <b>Bezirkstagspräsident Josef Mederer</b> den Sozialpolitischen Aschermittwoch der AWO, da hier gesellschaftliche Aufgaben im Vordergrund stehen. Mit dem Zitat von Friedrich Schiller „Verbunden werden auch die Schwachen mächtig“ leitete er auf das Thema Inklusion über. „Weg von der Fürsorge zur Teilhabe“ ist eine wichtige Aufgabe und eine große Herausforderung für den Bezirk, die Sozialverbände und die Einrichtungen, die nur gemeinsam zu lösen sei. Hierfür sei mehr Geld notwendig, weshalb die Unterstützung von hilfebedürftigen Menschen sozialpolitisch nicht nach Kassenlage, sondern nach Bedürfnissen geregelt werden müsse, sagte der Bezirkstagspräsident. 
<b>Altöttings Landrat Erwin Schneider</b> freute sich über die starke Wirtschaftskraft des Landkreises, die von der Stadt Burghausen ausgehe. Für ihn sei aber auch die „soziale Symmetrie“ bedeutend, die es weiterhin im Landkreis Altötting zu bewahren gäbe und in den nächsten Jahren noch weiter ausgebaut werden müsse. Hier sprach er insbesondere den gesamten Bildungsbereich an, der zum „Wertekonzept des Staates“ gehöre und für alle Menschen gleich sein müsse. 
<b>Burghausens Erster Bürgermeister Hans Steindl</b> erwähnte in seinem Grußwort die vielen kommunalpolitischen Aufgaben in Burghausen zum Thema soziale Gerechtigkeit und erinnerte an die Anfangszeiten der Pflegeausbildung in der Hans-Weinberger-Akademie, die insbesondere von dem damaligen Landrat Seban Dönhuber unterstützt wurde. Er ging auf den Neubau des AWO-Zentrums „Georg-Schenk-Haus“ ein, dessen Kosten in Höhe von 12 Mio. € von der oberbayerischen AWO getragen wurden und in dem auch an Demenz erkrankte Menschen gepflegt werden können. Den Bildungsbereich sieht Steindl als ein wichtiges Feld für die Wohlfahrtsverbände und die Bildungsgerechtigkeit sei eine der wichtigsten Zukunftsausgaben für Bayern und den Bund. <br />Hohe Anerkennung zollte Bürgermeister Steindl der AWO-Ortsvereinsvorsitzenden und Stadträtin Fini Neumayer für ihr 30-jähriges Engagement. Er nannte nur einige der umfangreichen gesellschaftspolitischen Aktivitäten des Burghausener Ortsvereins, wie die Tafel, die Bürgerinsel und das Mittagessen für Bedürftige. 
<b>AWO-Kreisvorsitzender Helmut Häring</b> stellte die Leistungen der Altöttinger AWO mit seinen 12 aktiven Ortsvereinen und 2.300 Mitgliedern vor, zu denen auch 5 Wohlfahrtsläden für Bedürftige im Landkreis gehören, die gemeinsam von der AWO und dem BRK betreut werden. Seit 2008 gäbe es auch das AWO- Mehrgenerationenhaus in der Hillmannstraße, in dem beispielsweise zahlreiche Frauen mit wenig Deutschkenntnissen erfolgreich an Deutschkursen teilnehmen konnten. 

<b>Franz Maget spricht über soziale Gerechtigkeit<br /></b>Nach den Grußworten stand der einstündige Vortrag <b>„Vom praktischen Nutzen der sozialen Gerechtigkeit“</b> von <b>Franz-Maget</b>, im Mittelpunkt der Veranstaltung. Er ist Vize-Präsident des Bayerischen Landtags und seit Anfang der 90er Jahre Experte insbesondere für die Themen Soziales, Familien und Gesundheitspolitik. 
<b>Soziale Gerechtigkeit und solidarische Gesellschaft – historischer Rückblick</b> <br />Zuerst ging Maget der Frage nach, woher das Postulat nach sozialer Gerechtigkeit und das Streben nach einer solidarischen Gesellschaft begründet sei und verwies auf die lange historische Tradition des Strebens nach einer solidarischen Gesellschaftsordnung. Als Quellen nannte er für die Ausformung des Postulats einer sozial gerechten Gesellschaft die Französische Revolution (1789), die gesamte Geschichte der Aufklärung, die den Wert des einzelnen Menschen, des Individiuums als Rechtspersönlichkeit betont und unter den Schutz des Staates stellt, und die über 150-jährige Geschichte der Arbeiterbewegung, deren Auswirkungen sich in der sozialstaatlichen Ausgestaltung unserer Gesellschaft widerspiegelt.<br />Eine bedeutende Quelle sozialen Denkens und Handelns sei aber auch der christliche Glaube, der an verschiedenen Stellen in der Bibel zentrale Aussagen für eine sozial gerechte Gesellschaft einfordere. Als Bibelstelle des sozialen Prinzips nannte er als Beispiel das Zitat von Paulus: „Jeder trage des anderen Last“.<br />Aus all den Quellen speisten sich die Verfassungen der westlichen Demokratien, in denen die Forderung nach sozialgerechten Verhältnissen stets ein zentraler Bestandteil sei, erläuterte Maget, und erwähnte in diesem Zusammenhang die Artikel 1, 14,2 und 28 des deutsche Grundgesetz und die Artikel 3, 151, 157 158, 168 und 169 der Bayerischen Verfassung vom Dezember 1946. 

<b>Vom praktischen Nutzen sozialer Gerechtigkeit</b> <br />Danach merkte der Politiker an, dass er in seiner Aschermittwochsrede aber nicht nur über Moral und Ethik sprechen möchte. Denn aus seiner Sicht „hat die soziale Gerechtigkeit einen praktischen Nutzen, da sozial gerechte Gesellschaften besser funktionieren und auf längere Sicht auch ökonomisch erfolgreicher sind“. Diese These belegte er mit der bisher umfangreichsten Untersuchung der renommierten Wissenschaftler <b>Richard Wilkinson und Kate Pickett. </b>Diese Studie, die unter dem Titel „Gleichheit ist Glück – warum gerechte Gesellschaften für alle besser sind“, erschienen ist, mache deutlich, „dass in Gesellschaften, die eine besonders ungleiche Verteilung von Einkommen und Vermögen aufweisen, beispielsweise wesentlich höhere Kriminalitätsraten, eine geringere Volksgesundheit und niedrige Lebenserwartung verzeichnen“. 
Auch das Vertrauen der Menschen untereinander schwindet, wenn die Ungleichheit in einer Gesellschaft besonders groß sei. „Dabei ist Vertrauen entscheidend für das Funktionieren einer Zivilgesellschaft, da gegenseitiges Vertrauen dazu führe, dass beispielsweise mehr Bereitschaft zur Solidarität und zur Übernahme ehrenamtlicher Aufgaben besteht“, sagte Franz Maget. 
Am Beispiel der Vereinigten Staaten von Amerika zeigte der Sozial-Experte auf, wie ungleich sich die Einkommens- und Vermögensverteilung in den letzten Jahren entwickelt haben und welche Folgen diese für die Gesellschaft hatten. Er zitierte aus dem Buch „Der Preis der Ungleichheit – wie die Spaltung der Gesellschaft unsere Zukunft bedroht&quot;, des bekannten Nobelpreisträgers für Wirtschaft und ehemalige Chefvolkswirt der Weltbank, Joseph Stiglitz: „Früher haben Vorstände in wichtigen Unternehmen das 20fache eines Arbeiternehmergehalts erhalten, heute ist es das 200fache. Gleichzeitig haben die Immobilienkrise, die Ausweitung des Niedriglohnsektors, der Anstieg der Arbeitslosigkeit in der Rezession bei gleichzeitig besonders niedriger Arbeitslosenunterstützung, das Fehlen einer gesetzlichen Krankenversicherung und die Einschränkung von Sozialprogrammen zu einem regelrechten Absturz breiter Bevölkerungsschichten geführt. Verschärft wurde die seit Jahren stattfindende Entwicklung durch die Folgen der Finanzmarktkrise.“ 
Bei seinen Belegen für die These „dass sozial gerechte Gesellschaften besser funktionieren und auf längere Sicht auch ökonomischer sind, ging Maget auch auf das jüngst in Amerika des Autors <b>Michael Sandel </b>erschienene Buch „what money can’t buy“ (was man von Geld nicht kaufen kann) ein. Hier beschreibt der Autor, „dass wir von einer Marktwirtschaft, die die Produktion und Verteilung von Gütern steuert, zu einer Marktgesellschaft geworden sind, in der die Moral durch ökonomisches Kalkül ersetzt wird“. Und er stellt die provozierende Frage, „ob wir wirklich weitergehen sollen in Richtung einer marktkonformen Demokratie oder nicht lieber wieder für eine demokratiekonforme, soziale Marktwirtschaft kämpfen sollten, in der ethische Grundsätze, das Gemeinwohl und öffentliche Güter im Mittelpunkt stehen sollten.“ 
Kritisch merkte Maget an, dass zur ungleichen Einkommens- und Vermögensverteilung auch insbesondere politische Entscheidungen und die teilweise rigorose Durchsetzung persönlicher Interessen einflussreicher Bürger beitragen. Eine weitere Ursache für die Fehlentwicklung läge aber auch darin, dass wir generell die falschen Begriffe und Maßstäbe verwenden, um den Wohlstand und die Qualität einer Gesellschaft zu messen. Hier meinte er insbesondere die Leitbegriffe „Wachstum“ und das „Bruttosozialprodukt“. So sei beispielsweise wenig bekannt, dass der Sozialsektor mit zu den größten Arbeitgebern in Deutschland gehöre. Maget hält es für dringend notwendig, an die Stelle eines falschen Gradmessers ein völlig neues Verständnis von Wohlstand und gesellschaftlichem Wohlergehen zu setzen. Dieser neue Ansatz müsse aber nicht nur Beschäftigungszahlen enthalten, sondern Arbeitsbedingungen, Umweltdaten wie Wasserqualität oder Ressourcenverbrauch, Bildungsgerechtigkeit, soziale Aufstiegschancen ebenso wie die Stabilität unserer sozialen Sicherungssysteme, die Qualität der Pflege sowie demokratische Bürgerrechte und Partizipation. 

<b>Forderungen für eine sozial gerechte Politik<br /></b>Einen breiten Raum in Magets Vortrag nahmen seine fünf&nbsp;Forderungen für eine sozial gerechtere Politik ein. 
<b>Regulierung der Banken und der Bändigung der Finanzmärkte</b> <br />„Es muss endlich mit der Regulierung der Banken und der Bändigung der Finanzmärkte ernst gemacht werden, denn Haftung und Risiko müssen wieder zusammengehören, war seine erste Forderung. „Denn für die aus purem Gewinnstreben ausgelöste weltweite Krise mussten die westlichen Industriestaaten in den letzten fünf Jahren 1.600 Milliarden Euro für die Stabilisierung der Banken und weitere 2.000 Milliarden Euro für Konjunkturprogramme zur Bewältigung der ökonomischen Folgewirkungen aufwenden.“ Erforderliche Maßnahmen im nationalen Rahmen zur Regulierung und Ausrichtung auf die Prinzipien des Gemeinwohls wären für Maget beispielsweise: die Einführung einer Finanztransaktionssteuer, die strikte Trennung von Investment- und herkömmlichen Geschäftsbanken, die Eindämmung der Spekulation mit Rohstoffen und Nahrungsmitteln, die Begrenzung der Bonuszahlungen und anderer Gehaltsexzesse, das Trockenlegen von Steueroasen und der Aufbau privatwirtschaftlicher Rettungsschirme, die Banken selbst finanzieren, statt staatlicher vom Steuerzahler finanzierter Rettungsschirme.
<b>Stabilität und Erhalt unserer sozialen Sicherungssysteme</b> <br />Die Achtsamkeit auf Stabilität und Erhalt unserer sozialen Sicherungsmodelle ist seine zweite Forderung. So müsse die soziale Krankenversicherung zu einer sozialen Bürgerversicherung ausgebaut und der Weg zur Zwei-Klassen-Medizin gestoppt werden. „Denn eine gute Gesundheitspolitik habe zum Ziel, dass alle Bürgerinnen und Bürger die notwendigen medizinischen Hilfen und setze zudem den Schwerpunkt auf die Prävention.“ Die gesetzliche Rentenversicherung in unserem Land findet Maget besser als alle anderen Alterssicherungssysteme der Welt. Allerdings halte er es für notwendig, die Alterssicherung armutsfester zu machen. „Gute Ausbildung, sichere Arbeitsplätze und auskömmlicher Lohn sind die beste Versicherung gegen Armut im Alter.“ 
<b>Liberalisierung, Deregulierung und die Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen</b> <br />Diese drei vorherrschenden Ideologien in den letzten Jahren, haben sich als folgenschwerer Irrtum herausgestellt, was er an den Folgen der Privatisierungen der Trinkwasserversorgung verdeutlichte. Maget forderte deshalb, dass der Staat wieder mehr dafür Sorge tragen müsse, dass öffentliche Güter in öffentlicher Verantwortung angeboten werden. Hierzu gehören beispielsweise die kommunale Wohnungspolitik, die Kreditversorgung der Bürger und der Wirtschaft, die kommunale Energieversorgung und die kommunalen und frei gemeinnützigen Träger in der Sozialwirtschaft. 
<b>Teilhabe der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer</b> <br />Zum sozialen Zusammenhalt gehören nach seiner Überzeugung auch die Teilhabe der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an den wirtschaftlichen Entscheidungen, ein gutes Arbeitsrecht, ein Schutz vor willkürlicher Kündigung und eine gewisse Sicherheit des Arbeitsplatzes. „Auch wenn sich in den vergangenen 150 Jahren die soziale Stellung der arbeitenden Menschen in der Arbeitswelt und in der Gesellschaft grundlegend geändert hat, nahm in Deutschland die ungleiche Verteilung des Wohlstandes in den letzten Jahren zu, was sämtliche Sozialberichte der deutschen Länder beklagen. Damit sich die Schere zwischen Arm und Reich nicht noch weiter öffnet, ist die Teilhabe der Menschen von großer Bedeutung für das Funktionieren einer Gesellschaft“, appellierte der Politiker vom Podium herunter. 
<b>Gerechtes Steuersystem</b> <br />In seiner fünften Forderung unterstrich er, dass eine gerechte Gesellschaft ein gerechtes Steuersystem brauche, damit die&nbsp;Steuerzahler&nbsp;nicht ständig für die Fehler der Finanzjongleure aufkommen müssen. Die Senkung der Spitzensteuersätze und der Verzicht auf die Besteuerung von Vermögen zählen für Maget zu den Hauptursachen für die Ungleichheit von Gesellschaften. „Ein Übriges tut die Steuerflucht - wir hätten längst einen ausgeglichen Staatshaushalt, wenn Steuerhinterziehung konsequent bekämpft werden würde.“ Deshalb fordere er eine progressivere Ausgestaltung der Steuersätze mit hohem Grundfreibetrag, der allen Steuerzahlern zu Gute komme. Auch höhere Spitzensteuersätze wären eine Voraussetzung für mehr Gleichheit, geringere Staatsverschuldung und noch mehr Erfolg für unsere Gesellschaft, sagte Maget. 
Resümierend sagte der engagierte Politiker am Ende seines Vortrages: „Es geht uns gut, wenn alle am wirtschaftlichen Erfolg teilhaben können, wenn alle mitkommen und mitgenommen werden. Wenn Aufstieg durch Bildung und Arbeit möglich ist und nicht durch Beziehungen und soziale Herkunft. „Wohlstand für alle“ habe es einmal Ludwig Erhard formuliert. Diesen tatsächlich zu erreichen, das wäre der praktische Nutzen der sozialen Gerechtigkeit. 
Bevor die Zuhörer zum Fischessen übergingen, belohnten die Gäste den brillanten Vortrag von Maget mit heftigem Applaus.<br /><br />Verantwortlich für Text: &nbsp;Regina Besch, AWO Bezirksverband Oberbayern.
Rede von Franz Maget <link fileadmin/awo/Portal/Bilder_Aktuell/Franz_Maget_Rede_Aschermittwoch13.2.pdf - download "Leitet Herunterladen der Datei ein"><b>hier</b></link> herunterladen.&nbsp;
Presseveröffentlichungen <b><link fileadmin/awo/Portal/Bilder_Aktuell/Burghauser_Anzeiger_AWO_Soz.Aschermi_am_13.2.2013_in_Burghausen.pdf - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">hier</link></b> herunterladen.
Beitrag des &quot;Regional Fernsehen Oberbayern (RFO)&quot; <b><link http://www.rfo.de/mediathek/Sozialpolitischer_Aschermittwoch_Arbeiterwohlfahrt_in_Burghausen-21487.html - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">hier.</link></b>

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			<category>Verband</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 14 Feb 2013 09:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Neue ist der Alte</title>
			<link>http://www.awo-obb.de/aktuelles/newsdetails/der-neue-ist-der-alte/9fc256a70542457065e5799099294247/</link>
			<description>Thomas Beyer mit 96 Prozent zum AWO-Landesvorsitzenden wiedergewählt – Münchens Oberbürgermeister...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <br /><br />Mit herausragenden 96 Prozent der Stimmen haben die Delegierten der 25. Landeskonferenz ihren bisherigen Landesvorsitzenden <b>Thomas Beyer</b> erneut im Amt bestätigt. Mit diesem starken Rückenwind tritt er seine dritte Amtsperiode als Chef der Arbeiterwohlfahrt in Bayern an. Münchens Oberbürgermeister <b>Christian Ude</b> zeigte sich durchaus beeindruckt von diesem Ergebnis – Beyer erzielte diese Marke bereits zum dritten Mal in Folge.
Dass der designierte Spitzenkandidat der Bayern SPD in Sachen Sozialpolitik auf einer Wellenlänge mit der AWO liegt, zeigte sich an mehreren Stellen seiner Rede „Sozialer Sprengstoff in Zeiten guter Konjunktur“. Auslese aus den Ude-Positionen: „Bei dem Betreuungsgeld verhält es sich so, als würde man jedem, der nicht studiert, eine Entschädigung geben.“ Zur Eurokrise resümierte Ude unter dem Beifall der über&nbsp; 200 Gäste: „Das Kapital schafft keine Werte, sondern soziale Probleme.“ Dass Menschen gezwungen sind, ihr niedriges Einkommen aufzustocken, sei Subventionsbetrug. Und schließlich: „Politik muss so gestaltet sein, dass sozialer Sprengstoff von vornherein verhindert wird – bevor er verdienstvolle Organisationen wie der AWO zu schaffen macht.“ Der Präsident des Deutschen Städtetags ist seit 1980 selber Mitglied der Arbeiterwohlfahrt.
Eine Vielzahl der Anträge, die die AWO-Landeskonferenz verabschiedet hat, sind direkte Forderungen an die Bayerische Staatsregierung. In den nächsten Monaten werden sich die Fachstellen der Ministerien mit folgenden Forderungen beschäftigen: Kippen des Betreuungsgelds, Einführung eines Branchentarifvertrags in der Pflege sowie Schaffung einer Wohnungsnotfallstatistik.]]></content:encoded>
			<category>Verband</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 26 Sep 2012 13:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>AWO Bezirkskonferenz mit Vorstandswahl und Ehrungen in der Stadthalle Grafing</title>
			<link>http://www.awo-obb.de/aktuelles/newsdetails/awo-bezirkskonferenz-mit-vorstandswahl-und-ehrungen-in-der-stadthalle-grafing/4e8c2730d61938c51eaa1761370734e3/</link>
			<description>„Zusammenhalt stärken – Ausgrenzung verhindern“ unter diesem Motto stand die diesjährige...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img src="uploads/pics/Internet_Beko_21_Juli_2012_Bezirksvorstand.JPG" width="4097" height="2773" border="0" alt="" title="" />(Bild 1 von links) Wieder gewählter Vorstand des AWO-Bezirksverbands Oberbayern:  Max von Heckel, Bürgermeister Herbert Hofauer (1. Bezirksvorsitzender), Ingrid Simet, Kathrin Sonnenholzner, MdL, und Peter Dingler.<br /><br /><b>„Zusammenhalt stärken – Ausgrenzung verhindern“ unter diesem Motto stand die diesjährige Bezirkskonferenz der oberbayerischen AWO, die am 21. Juli 2012 auf Einladung des AWO-Kreisverbands Ebersberg in der Stadthalle Grafing stattfand. Dort wurden die AWO-Vertreter u.a. von Martin Esterl, stellv. Landrat des Landkreises Ebersberg, sowie Rudolf Heiler, Erster Bürgermeister der Stadt Grafing, begrüßt.</b>
96 Delegierte und zahlreiche Gäste waren aus ganz Oberbayern angereist, um auf der Konferenz die Entwicklung ihres Verbands in den zurückliegenden vier Jahren zu diskutieren und turnusgemäß einen neuen Vorstand zu wählen. Dabei wurde der bisherige Vorstand mit dem <b>Altöttinger Bürgermeister Herbert Hofauer</b> an der Spitze mit großer Mehrheit für eine weitere Periode im Amt bestätigt. 

Wie wichtig die Arbeit gerade der oberbayerischen AWO für den gesamten Verband ist, zeigte sich daran, dass mit dem <b>Landtagsabgeordneten Dr. Thomas Beyer</b> nicht nur der <b>bayerische Landesvorsitzende</b> an der Konferenz teilgenommen und ein Referat über die Europäische Sozialpolitik gehalten hatte. Auch <b>Wilhelm Schmidt, Präsidiumsvorsitzender des Bundesverbands</b>, war eigens von Berlin nach Grafing gekommen, um ein Grußwort an die Konferenzteilnehmer zu richten.

Nach der Begrüßung und einem eindrucksvollen Film der Ebersberger Arbeiterwohlfahrt über die schon seit vielen Jahren erfolgreiche Inklusion behinderter Kinder im AWO-Kindergarten Vaterstetten, berichtete der alte und neue Bezirksvorsitzende Herbert Hofauer über die Arbeit des Wohlfahrtsverbands. Wie überall in Deutschland und auch in anderen Organisationen habe die oberbayerische AWO mit rückläufigen Mitgliederzahlen (auf derzeit rund 17.900 Mitglieder) zu kämpfen entsprechend mit sinkenden Beitragseinnahmen und sinkenden Sammlungsergebnissen. 

Umso erfreulicher sei deshalb die stabile Entwicklung des „Unternehmens AWO“, bestehend aus insgesamt 110 sozialen Einrichtungen und Diensten in Oberbayern. „Wenngleich der Wettbewerb in allen Leistungsbereichen eindeutig zugenommen hat, konnten wir der Konkurrenz standhalten“, sagte Hofauer, verbunden mit einem herzlichen Dankeschön an die beiden langjährigen <b>Geschäftsführer </b>des<b> Bezirksverbands Andreas Niedermeier und Wolfgang Schindele.</b> 

So habe der erwirtschaftete Überschuss in den Berichtsjahren 2008 bis 2011 zusammengenommen gut sechs Millionen Euro betragen. Das Eigenkapital konnte im selben Zeitraum von knapp 40 Millionen auf über 43 Millionen Euro erhöht werden, was einer Steigerung um 8,3 Prozent entspricht. Unabhängige Wirtschaftsprüfer haben die wirtschaftliche Lage des Bezirksverbands und seiner Tochtergesellschaft Soziale Zukunft GmbH als sehr solide bezeichnet. Glücklicherweise, denn nach dem Abriss und Neubau eines Seniorenzentrums in Burghausen, dem Neubau einer Sozialtherapeutischen Einrichtung in Ingolstadt und einer Kindertagesstätte in Fürstenfeldbruck werden in den kommenden Jahren weitere kostenintensive Ersatzneubauten für die AWO-Seniorenzentren in Ismaning, Laufen und Freilassing notwendig. 

Nach vielen Jahren des starken quantitativen Wachstums, insbesondere bei Kindertagesstätten (derzeit 4131 belegte Kitaplätze in Oberbayern), bei Angeboten „rund um die Schule“, etwa Schulsozialarbeit, und bei Einrichtungen der Sozialpsychiatrie stehe nun die Konsolidierung des Bestands, die Sicherung der Qualität und der Arbeitsplätze im Vordergrund, so Hofauer. 

Während man 2008 insgesamt 2.784 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigte, seien es 2012 bereits 3.193. Eine der größten Herausforderungen der Zukunft werde der wachsende Fachkräftemangel in der Sozialwirtschaft sein. Um im Wettbewerb mit anderen privaten und kommunalen Anbietern genügend gute Mitarbeiter, insbesondere für die Altenpflege und die Kinderbetreuung, zu gewinnen, seien erhebliche – und nicht zuletzt teure Anstrengungen – erforderlich. „Eine historische Entscheidung des Bezirksvorstands“ sei es in diesem Zusammenhang gewesen, gemeinsam mit der Münchner AWO und der Hans-Weinberger-Akademie eine eigene Fachakademie für Sozialpädagogik in München zu gründen, in der junge Erzieherinnen und Erzieher ausgebildet werden. 

Unter dem Motto der diesjährigen Bezirkskonferenz „Zusammenhalt stärken – Ausgrenzung verhindern“ verwies Hofauer abschließend auf die umfangreichen Aktivitäten der AWO-Arbeitsgemeinschaft Auslandshilfe, die in den letzten vier Jahren - ausschließlich mit ehrenamtlichen Helfern - zahlreiche Spenden und Hilfstransporte nach Serbien, Bosnien, Herzegowina, Rumänien und Ungarn organisiert hat. Armut im In- und Ausland zu bekämpfen – politisch, finanziell und ganz konkret durch bürgerschaftliches Engagement in den AWO-Ortsvereinen und Kreisverbänden, das bleibe eines der zentralen Anliegen der Arbeiterwohlfahrt. 

Ganz in diesem Sinne wurden auf der Bezirkskonferenz drei Mitglieder mit der Ehrenmedaille, der höchsten Auszeichnung des AWO-Bezirksverbands Oberbayern ausgezeichnet, die sich bereits seit Jahrzehnten ehrenamtlich engagieren: 
<b>Klara Maria Seeberger, Vorsitzende des AWO-Ortsvereins&nbsp; Mühldorf,<br /> Fritz Steinberger, Vorsitzender des AWO Kreisverbands&nbsp;Erding, und<br /> Gerhard Trautinger, Vorsitzender des AWO Ortsvereins&nbsp;Weilheim. </b>
]]></content:encoded>
			<category>Verband</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Jul 2012 17:56:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ehrenamt ist die Seele der Wohlfahrtspflege</title>
			<link>http://www.awo-obb.de/aktuelles/newsdetails/ehrenamt-ist-die-seele-der-wohlfahrtspflege/755dc70cbba04800ea2e6e329551bede/</link>
			<description>Landeschef der AWO Bayern diskutierte auf dem ersten &quot;Bayerischen Ehrenamtskongress&quot; in Nürnberg</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img src="uploads/pics/Ehrenamtskongress_Podiumsdiskussion_6_7_2012_in_Nbg.jpg" width="4252" height="2835" border="0" alt="" title="" /><br /><br />Zwei Tage tauschten sich über 500 Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik am vergangenen Wochenende unter anderem über die Zukunft und den Wandel des Ehrenamtes aus. Der Kongress fand im Historischen Rathaussaal in Nürnberg statt und richtete sich an haupt- und ehrenamtliche Koordinatoren des Bürgerschaftlichen Engagements sowie an Vertreter aus Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, kirchlichen Gruppen, Organisationen, Sport, Kultur und Vereinen. 
Es war der erste überregionale Ehrenamtskongress, zu dem das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen zusammen mit der Hochschul-Kooperation-Ehrenamt, der Stadt Nürnberg und der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern (LAG FW) eingeladen haben. Zur LAG FW, die eine tragende Mitwirkung bei der Durchführung des Kongresses spielte, gehören der AWO Landesverband, das Bayerische Rote Kreuz, die Caritas, der Paritätische, die Diakonie und der Landesverband der israelitischen Kultusgemeinden in Bayern. 
<br />Begrüßungsworte sprach <b>Professorin Doris Rosenkranz</b> als Organisatorin des Ehrenamtskongresses. Sie forscht und lehrt seit vielen Jahren zu Fragen des Bürgerschaftlichen Engagements und des Freiwilligenmanagements an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule in Nürnberg. Ihre Studien belegen, dass der ehrenamtliche Einsatz insbesondere bei der jüngeren Generation immer mehr von individuellen Interessen geprägt und eher projektbezogen sowie zeitlich begrenzt sei. Durch die erkennbare Individualität im Ehrenamt sei wichtig, dass neue Wege beschritten werden, so die Expertin. 
Über ein Drittel der Bürgerinnen und Bürger arbeitet deutschlandweit ehrenamtlich. Das sind 3,8 Millionen Frauen und Männern. In Bayern ist die Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu betätigen, besonders groß, denn mehr als zehn Prozent – rund 415.000 – sind bereits freiwillig engagiert. Aber das Ehrenamts-Potenzial ist wesentlich größer. So würden sich weitere rund 4 Millionen Bürger aller Generationen aktiv beteiligen, wenn sie ein für sich passendes Ehrenamtsangebot bekämen. Deshalb kommt den Freiwilligenagenturen, die es mit erheblichen Zuschüssen des Freistaates mittlerweile bundesweit gibt, eine bedeutende Rolle zu. 
Neben praxisorientierten wissenschaftlichen Fachvorträgen internationaler Referenten, fanden an den beiden Tagen zahlreiche Foren und Exkursionen statt. Es konnten gelungene ehrenamtliche Vorzeigemodelle besucht werden, wie beispielsweise die zentrale Anlaufstelle für Ehrenamtliche in Nürnberg – die AWOthek. 
<br />Die Podiumsrunde war einer der Höhepunkte des Kongresses. Hier wurden aktuelle Fragen wie „Anerkennung des Bürgerschaftlichen Engagements“, „Was bedeutet Engagementpolitik praktisch“ oder „Welche Chancen und Herausforderungen das Engagement der Zukunft mit sich bringt“ diskutiert. An der Podiumsdiskussion nahmen neben <b>Sozialstaatssekretär Markus Sackmann</b>, der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern,<b> Dr. Thomas Beyer MdL</b>, <b>Prof. Dr. Beate Hofmann</b> von der Evang. Hochschule Nürnberg, <b>Cornelia Goslich</b> vom Christophorus Hospiz Verein München und <b>Dr. Thomas Röbke</b> vom Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern auch Schauspielerin <b>Uschi Glas</b> vom sozialen Verein „brotzeit“ teil. Alle Teilnehmer engagieren sich ehrenamtlich.
&nbsp;Für <b>Staatssekretär Markus Sackmann</b> ist die Schule der Kern, um neue Strukturen reinzubringen. Er sieht es als Aufgabe des von ihm initiierten „Runden Tisch Bürgerschaftliches Engagement“ an, Rahmenbedingungen zu schaffen, die ehrenamtliche Bürgerarbeit fördern und für die Zukunft sichern sollen. 
<b>Dr. Thomas Beyer</b> von der LAG FW machte in der Diskussionsrunde deutlich, dass das Ehrenamt die Seele der Wohlfahrtspflege sei und daher eine besondere Herausforderung in der Wohlfahrtspflegelandschaft bedeute. Für ihn sind moderne Ansprachen, mehr Kommunikation mit den Akteuren, der richtige Einsatzort für junge und ältere Ehrenamtliche und das Halten und Gewinnen von Ehrenamtlichen, aber auch die stärke Beachtung des Ehrenamtes bedeutsame Zukunftsaufgaben. Der Landtagsabgeordnete ist unter anderem ehrenamtlicher Vorsitzender des AWO Landesverbandes Bayern sowie Sprecher der Nationalen Armutskonferenz (nak). 
Einig waren sich die Podiumsteilnehmer darin, eine neue Anerkennungskultur zu schaffen, junge Menschen rechtzeitig ans Ehrenamt heranzuführen, engagierte Ehrenamtliche zu begleiten und den Stellenwert eines Ehrenamtes in der Öffentlichkeit und bei Unternehmen zu verbessern.<br />An die&nbsp;Medien ging die Bitte, öfters&nbsp;über das&nbsp;Thema Ehrenamt zu berichten.

<b>Text: Regina Besch, AWO Bezirksverband Oberbayern </b>
<b>Bild: Katrin Heyer</b> ]]></content:encoded>
			<category>Bürgerschaftliches Engagement</category>
			<category>Verband</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 09 Jul 2012 21:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>AWO Ingolstadt: Günter Süß wieder zum Kreisvorsitzenden gewählt</title>
			<link>http://www.awo-obb.de/aktuelles/newsdetails/awo-ingolstadt-guenter-suess-wieder-zum-kreisvorsitzenden-gewaehlt/bf80f093de873b1e4309156b6280d632/</link>
			<description>Am vergangenen Mittwoch fand turnusgemäß nach 4 Jahren die Kreiskonferenz der Arbeiterwohlfahrt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img src="uploads/pics/Kreisko_ING_neuer_Vorstand_KV_ING_EI.JPG" width="3369" height="2103" border="0" alt="" title="" />Der wiedergewählte Kreisvorsitzende Günter Süß (links) im Kreise seiner engagierten Vorstandsmannschaft.<br /><br /><b>Am vergangenen Mittwoch fand turnusgemäß nach 4 Jahren die Kreiskonferenz der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Ingolstadt-Eichstätt mit Rechenschaftsberichten und Vorstandswahlen statt. Günter Süß wurde einstimmig wieder zum Vorsitzenden des Kreisverbandes gewählt. Für seine herausragenden Leistungen im Landkreis gab es von den Teilnehmern anhaltenden Applaus.<br /></b>
Nach der Eröffnung, Begrüßung und Abstimmung der Regularien durch den <b>Kreisvorsitzenden Günther Süß,</b> wurde <b>Oskar Krahmer</b>, vom <b>AWO-Kreisverband Dachau</b>, zum Konferenzleiter ernannt.
Anschließend folgte der Rechenschaftsbericht des Vorstandes über die vergangenen vier Jahre, den <b>Günther Süß</b> erläuterte. So hat der Kreisverband Ingolstadt-Eichstätt mit seinen 7 Ortsvereinen derzeit insgesamt 584 Mitglieder. „Die Mitgliedergewinnung wird eine wichtige Zukunftsaufgabe des Kreisverbandes sein, da für die bisherigen und für anstehende soziale Projekte neue Mitglieder gebraucht werden“, sagte der Vorsitzende. 
Zu den Schwerpunktthemen des Kreisverbandes gehörten in allen Vorstandssitzungen die Entwicklung und die Vergrößerung des Kreisverbandes, machte Günther Süß deutlich. „So konnte die Mitarbeiterzahl auf insgesamt 76 heranwachsen“. 
Bedeutend sei für den Kreisverband auch ein gut funktionierendes Netzwerk. Deshalb sei die AWO Ingolstadt in mehreren sozialen Gremien eingebunden. Zu diesen gehören unter anderem die Arbeitskreise Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft, die Soziale Stadt und das Migrantenforum sowie die Arbeitsgemeinschaften der Wohlfahrtspflege und Ingolstadt, die Kommission für Seniorenarbeit, das Bildungswerk Oberbayern, der Zweckverband Altenheim Pförring, die Projektgruppe Ferienbetreuung und die spezialisierte Ambulante Palliativversorgung.
Kooperationen mit vielen verschiedenen Partnern seien eine weitere Besonderheit des Kreisverbandes. Zum Beispiel mit den Kommunen, anderen Wohlfahrtsverbänden, dem Klinikum Ingolstadt, dem Medizinische Psychologische Zentrum Leipzig, einer Apotheke sowie Firmen in der Stadt Ingolstadt und im Landkreis Eichstätt, erklärte Günther Süß. 
Auch die erfolgreiche Stadtranderholung und die Parkplatzbewirtschaftung bei FC 04 sowie das „Betreute Wohnen“ und die Übernahme des Ambulanten Dienstes samt Patienten, Personal und Fuhrpark waren Bestandteil des Rechenschaftsberichtes. Sichtlich stolz machte Günther Süß die Bewertung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) nach einer unangemeldeten Überprüfung. „Die Gesamtnote 1,5 ist vor allem auch dem qualifizierten und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken“. 
Bei seinem Blick in die Zukunft zeigte er auf, dass bereits wieder mehrere Projekte anstehen, wie Neubauten von Wohngemeinschaften, die Einrichtung einer weiteren Medizinischen-Psychologischen Untersuchung und die Fan-Betreuung 04. 
<br />Aber auch das ehrenamtliche Engagement sei beachtlich, sagte Günter Süß anerkennend. Denn ein großer Teil der angebotenen Dienste werde in Ingolstadt und Eichstätt mit Hilfe von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern durchgeführt. Diese reichen von der Hausaufgabenbetreuung, einer vielseitigen Seniorenbetreuung, der Strafgefangenenbetreuung, einer Kleiderkammer, der telefonischen Aidsberatung bis hin zum AWO-Loswagen „Glückshafen“, der auf Volksfesten, Dulten, Märkten und Bürgerfesten in der Region und vor allem auf dem Ingolstädter Weihnachtsmarkt im Einsatz ist. Der Reinerlös komme ausschließlich sozialen Projekten zugute. Eine besondere Leistung des ehrenamtlichen Engagements sei aber auch die Familienhilfe. Hier unterstütze der Kreisverband beispielsweise bedürftige Familien oder auch Bewohner in den betreuten Wohnungen, deren Rente für die Miete oder zum Leben nicht reiche, betonte Günther Süß. 
<br />Danach sprach <b>Peter Dingler, stellvertretender Bezirksvorsitzender der oberbayerischen AWO</b> ein Grußwort. Er kam gerade von einer AWO-Konferenz in Weimar und hob hervor, dass sich der Wohlfahrtsverband&nbsp; AWO&nbsp;auch weiterhin intensiv in die sozial- und gesellschaftspolitischen Diskussionen einmische werde.&nbsp;Denn die Schere „Arm und Reich“ dürfe nicht noch weiter auseinander gehen. „Die AWO werde einen Leitantrag zur sozialen Finanzierung stellen, denn es kann nicht sein, dass immer noch mehr an den Armen gespart wird“, kritisierte der Vize-Vorstandsvorsitzende. 
Zur wirtschaftlichen Lage des AWO Bezirksverbandes sagte Peter Dingler, „dass dieser auch auf einer gesicherten Grundlage steht, da er Träger von über 110 Einrichtungen ist und sich Hauptamt und Ehrenamt gut miteinander verbindet“. Begeistert war er von der Stadtranderholung. Er nannte diese „eine großartige AWO-Einrichtung in der Region, denn in dem Jugendhaus werden jährlich ca. 500 bis 600 Kinder und Jugendliche von acht bis 14 Jahren in den Ferienwochen betreut.“ 
Den äußerst engagierten Ehrenamtlichen dankte er für ihre herausragenden Leistungen und&nbsp;hob hervor, dass Ingolstadt-Eichstätt zu den wenigen oberbayerischen Kreisverbänden gehöre, die noch für soziale Zwecke Spenden sammeln. 

Bevor <b>Konferenzleiter Oskar Krahmer</b> zur Wahl überleitete, die von <b>Regina Besch, Fachreferatsleiterin des oberbayerischen AWO Bezirksverbandes,</b> unterstützt wurde, war er voll des Lobes über die Erfolgsbilanz und Leistungen des Ingolstädter Kreisverbandes. „Euer Kreisverband steht ausgezeichnet da, weil der Vorstand die richtigen Entscheidungen beschlossen hat. Er weiß aus seiner eigenen ehrenamtlichen Tätigkeit als Vorsitzender des Kreisverbandes Dachau, wie viel Arbeit es bedarf, um ein solch positives Ergebnis zu erzielen und den Kreisverband auf die sichere Seite zu stellen“. 
Bei der folgenden Wahl wurde Günther Süß, der seit 1995 ehrenamtlicher Vorsitzender ist, einstimmig erneut zum Kreisvorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter, der neu in der AWO-Familie ist, wurde Francesco Garita. Außerdem wurden wieder gewählt: Franz Hutter zum Kassierer und Waltraud Karabiber zur Schriftführerin. Beisitzer sind: Ralph Aubele, Gerda Büttner, Monika Eicher, Jakob Falkenburger, Ernst Menzel, Dr. Andreas Schleef und Hans Stachel.
<br />Am Ende der Kreiskonferenz bedankte sich Günter Süß bei dem scheidenden <b>Vorstandsmitglied Wolfgang Scheuer</b>, der nicht mehr kandidierte, aber der AWO nach wie vor verbunden bleibt.<br />Ebenso dankte er auch seinem unterstützenden ehrenamtlichen Vorstandsteam, allen Ortsvereinsvorsitzenden und den unverzichtbaren ehrenamtlichen AWO-Freundinnen und Freunden sowie hauptamtlichen Mitarbeitern für ihre Leistungen. Mit den Worten „es macht Freude,&nbsp;jemandem der sich in einer Notlage befindet zu helfen&quot;, beendete er die Kreiskonferenz.
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			<category>Verband</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 06 Jul 2012 18:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Wahlen beim AWO Kreisverband Rosenheim: Alter Vorstand wieder neuer Vorstand</title>
			<link>http://www.awo-obb.de/aktuelles/newsdetails/wahlen-beim-awo-kreisverband-rosenheim-alter-vorstand-wieder-neuer-vorstand/5885c16dff2ec01bb1c91ae3f88fa477/</link>
			<description>Rosenheim-Stephanskirchen:Sozialpolitische Betrachtungen, ein wirtschaftlicher Rückblick sowie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img src="uploads/pics/Internet_Kreisko_RO_Vorstand_mit_Ehrenvors..JPG" width="1280" height="1051" border="0" alt="" title="" />Von links: Die vier stellvertretendenden Vorsitzenden Udo Satzger vom Stadtverband (SV) Rosenheim, Alexandra Burgmaier vom Ortsverein (OV) Raubling, Dr. Werner Keitz vom OV Bad Aibling und Edeltraud Strauß vom SV Rosenheim, mit Ehrenvorsitzenden Karl Plisch und Kreisvorsitzenden Herbert Weißenfels.<br /><br /><b>Rosenheim-Stephanskirchen:<br />Sozialpolitische Betrachtungen, ein wirtschaftlicher Rückblick sowie Vorstands- und Delegierten-Wahlen standen im Vordergrund der AWO-Kreiskonferenz Rosenheim am vergangenen Samstag. An der Konferenz im Gasthaus Antretter in Stephanskirchen, die alle 4 Jahre stattfindet, nahmen rund 90 Delegierte, Gäste sowie mehrere Bürgermeister aus dem Landkreis und Landtagsabgeordnete teil. Ehrenvorsitzender Karl Plisch kam extra aus dem Schwarzwald angereist. Zum Vorsitzenden wurde einstimmig Herbert Weißenfels gewählt, der ohne Unterbrechung seit 1991 dieses Ehrenamt ausübt.<br /></b>
Grußwortredner <b>Anton Heindl, Zweiter Bürgermeister von Rosenheim,</b> gab einen Rückblick auf 66 Jahre AWO in Rosenheim und sagte anerkennend, dass der Wohlfahrtsverband bis heute ein Vorbild für soziales Wirken geblieben sei. „Wir in Rosenheim wissen, welch ein Segen die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter für die Stadt sind“.
Auch <b>Alexandra Burgmaier, stellvertretende Landrätin</b>, stellte in ihrem Grußwort den hohen Stellenwert der sozialen AWO-Einrichtungen im Landkreis heraus. Nach ihrem Lob für den unermüdlichen Einsatz des Kreisvorsitzenden „der in seinem Unruhestand eher mehr als weniger arbeitet“, gab es Standing Ovation für Herbert Weißenfels. 
Bei <b>Bürgermeister Rainer Auer von Stephanskirchen</b> stand neben den Verdiensten des Kreisverbandes auch <b>Vroni Engel</b> im Mittelpunkt seiner Rede. Sie sei seit 27 Jahren Vorsitzende des Ortsvereins Schloßberg-Stephanskirchen und durch ihr äußerst aktives ehrenamtliches Engagement aus der Region nicht mehr wegzudenken, würdigte er. 
<b>Vroni Engel</b> ging auf die Kranken, Schwachen, Benachteiligten und Armen im Landkreis ein, die auf die AWO zählen. Aber um das vielfältige Angebot aufrecht zu erhalten und neue Projekte anbieten zu können, brauche die AWO neue und jüngere Mitglieder, sagte sie besorgt. 
<b>Landtagsabgeordnete Kathrin Sonnenholzner und stellvertretende Bezirksvorsitzende der AWO</b> berichtete als letzte Grußwortrednerin über die positive Bilanz des&nbsp;Bezirksverbandes, der Träger von über 110 Einrichtungen und Diensten in Oberbayern&nbsp;sei, sprach die immer schwerer werdenden Rahmenbedingen an und unterstrich die Bedeutung der Mitgliederbasis sowie das hauptamtliche und ehrenamtliche Engagement, auf das die AWO gegründet sei. Sie hob die Rolle der AWO als Fürsprecherin für einen gerechten Sozialstaat hervor und ihren aktiven Einsatz unter anderem gegen die steigende Armut und Ausgrenzung. <br />Kritik gab es von der Landtagsabgeordneten wegen des steigenden Fachkräftemangels im Pflege- und Erziehungsbereich und für die derzeitige Schulpolitik. Sie forderte für alle Kinder und Jugendlichen eine kostenfreie Schulbildung und die Beseitigung des Missstandes durch die politischen Vertreter. <br />Den Kreisverband Rosenheim nannte sie eine der Stützen des Bezirksverbandes, die er durch seine Mitglieder sowie zahlreichen Einrichtungen, Dienste und Aktivitäten geworden sei. 
<b>Sozialpolitische Betrachtungen <br /></b>In seinen anschließenden sozialpolitischen Betrachtungen, durchleuchtete Herbert Weißenfels das „rauer gewordene soziale Klima in Deutschland“. Er erläuterte, dass Deutschland zwar zu den 20 reichsten Industrienationen der Welt gehöre, aber trotzdem nehme nach dem Sozialbericht 2011 das Armutsrisiko stetig zu. „Aktuell sind mehr als 2,5 Millionen Kinder von Armut betroffen und in manchen Regionen lebe bereits jedes dritte Kind in Armut, vorrangig in Haushalten mit Alleinerziehenden, aus Familien mit mehr als zwei Kindern und aus Zuwanderungsfamilien“. Weitere Stichworte waren hierzu die sozialen Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten, die gesundheitlichen Auswirkungen und die millionenfache Bildungsarmut. „Es darf nicht sein, dass, wer arm ist, weniger Chancen hat und arm bleibt und seine Kinder wieder arm werden“. Er sei überzeugt, dass sich Kinderarmut überwinden ließe und nahm hier Bezug auf die sozialpolitische Grundsatzerklärung 2011, in der die Ziele und Forderungen der AWO zur Bekämpfung des Armutsrisikos von Kindern und Jugendlichen festgeschrieben seien. 
Auch das Problem Niedrigeinkommen war ein Themenschwerpunkt bei seinen Betrachtungen. „Zu sozialer Gerechtigkeit gehört auch, dass Menschen mit Vollzeitarbeit, einschließlich ihrer Familien, vom Lohn ihrer Arbeit anständig leben können.“ Deshalb setzt sich die AWO für einen gesetzlichen Mindestlohn ein. 7,4 Millionen Menschen in Deutschland haben eine Stelle auf 400-Euro-Basis. Davon waren Mitte 2011 knapp 4,65 Millionen Frauen, von denen über zwei Drittel ausschließlich einen Minijob haben. Dies ist eine Brücke zur Altersarmut, denn es ist zu befürchten, dass bereits ab 2025 gegenüber heute fünfmal so viele Rentnerinnen und Rentner so arm sein werden, dass sie staatliche Hilfe benötigen. Und das werden vor allem Frauen sein“,&nbsp; machte&nbsp;Herbert Weißenfels deutlich. 
„Soziale Gerechtigkeit ist für die Arbeiterwohlfahrt: Vermeidung von Armut, soziale Chancen durch Bildung und durch eine angemessene Einkommensverteilung, die gesellschaftliche Gleichstellung von Frau und Mann sowie die soziale Sicherung. Sie ist der Schlüsselbegriff und die Voraussetzung für eine demokratische Gesell-schaft. Solidarität hat die Arbeiterwohlfahrt von Beginn an geprägt. Sie ist auch für die Zukunft unseres Verbandes und für eine sozial gerechte Gesellschaft in unserem Land unentbehrlich. Die Sozialpolitik ist deshalb neu auszurichten, ansonsten sei der gesellschaftliche Zusammenhalt und der soziale Frieden gefährdet“, mahnte Herbert Weißenfels. 
<b>Rechenschaftsbericht des Vorstandes <br /></b>In seinem anschließenden Rechenschaftsbericht erläuterte Herbert Weißenfels anhand von Zahlenmaterial ausführlich die wirtschaftliche Situation des Kreisverbandes Rosenheim von 2008 bis 2011. So konnten die Teilnehmer nachvollziehen, dass sich die Finanzen weiter positiv entwickelt haben, was ermöglichte, in die Zukunft des Verbandes zu investieren. Der größte Posten der Gesamtaufwendungen waren die Personalkosten. Denn der Verband beschäftigte Ende 2011 insgesamt 174 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - im Vergleich zu 2008 waren es 123. Investiert wurde in den Neubau der Kinderkrippe „Erlenau“ und der Kinderkrippe an der Frühlingstraße als erweiterten Ersatz für die Kinderkrippe „Kleine Mäuse“. Zu diesen Einrichtungen werden noch weitere Betreuungsplätze hinzukommen.<br />Durch die wirtschaftliche Situation sei es auch möglich gewesen verschiedene notwendige Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten in den Einrichtungen durchzuführen und organisatorische sowie personelle Veränderungen in der Geschäftsstelle zu vollziehen, so der Kreisvorsitzende. 
Die Schließung des in Prien am 01.04.1999&nbsp;in Betrieb gegangenen Projektes „ProJu“, für arbeitslose junge Menschen,&nbsp;zum 31.03.2012, bedauerte Herbert Weißenfels sehr. „Aber aufgrund reduzierter und auch weggefallenen Zuschüssen im Laufe der Jahre, entwickelten sich Defizite, die von der Größenordnung her letztlich zu einer Existenzgefährdung des gesamten Kreisverbands geführt hätten“. 
Warum sich eingangs alle Grußwortredner so anerkennend über die soziale Arbeit der AWO im Landkreis äußerten, wurde durch den dargestellten Aufgabenumfang des Kreisverbandes offensichtlich. Den Anfang machte das Mehrgenerationenhaus, das Ende des Jahres 2011 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Anschluss-Förderung für weitere drei Jahre zugesichert bekommen habe. <br />Insgesamt seien es rund 70 Freiwillige, die durch die Umsetzung der sozialen Angebote das Mehrgenerationenhaus mit Leben füllen. Zu diesen gehören unter anderem der soziale Mittagstisch „Tafelrunde“, das Patenschaftsprojekt für Grundschüler, die Familienanschlussvermittlung (Vermittlung von Leihomas oder –opas), die „Lesepaten“ für Kindertagesstätten und auch Senioreneinrichtungen, die Schuldnerbegleitung, das Projekt „Wohnraum für Hilfe“ oder die kostenfreie Online-Pflegeberatung der AWO sowie Essen auf Rädern. 
Weitere Angebote seien&nbsp;unter anderem auch die beliebten Kindererholungen und Seniorenreisen und die Kooperationen mit anderen sozialen Einrichtungen und Organisationen sowie die Mutter- und Kind-Kuren. 
Aber auch die vielen sozialen ehrenamtlichen Aktivitäten in den 19 Ortsvereinen seien beachtlich, sagte Herbert Weißenfels. Er nannte nur einige aus dem Spektrum der Leistungen, die von Mutter-Kind-Gruppen, Freizeitaktivitäten für Kinder, Hausaufgabenbetreuungen, bis hin zur Vermittlung von Haushalts- und Alltagshilfen, sozialen Mittagstischen, einer Tafel, Beratungsangeboten, Seniorenbegegnungsstätten und Seniorenclubs, die Betreuung von älteren und kranken Menschen sowie das Gewähren von Hilfestellungen für notleidende und unterstützungssuchende Menschen reiche. 
Ein Schwerpunkt des Berichtes war auch der Rückblick auf die Entwicklung des Kreisverbandes als soziales Dienstleistungsunternehmen. Hier richtete Herbert Weißenfels den Focus auf die 12 Kindertageseinrichtungen im Landkreis Rosenheim, die alle einen hohen Qualitätsstand haben und Familien unterstützende und ergänzende Einrichtungen seien. Insgesamt werden in den AWO-Kindertageseinrichtungen derzeit 687 Kinder betreut, davon 36 Kinder mit bestehender oder drohender Behinderung. Etabliert haben sich aber auch die anderen Einrichtungen und Dienste im Kinder- und Jugendbereich, wie beispielsweise die Kinderhorte, die Mittagsbetreuung die Ganztagsbetreuung und Jugendsozialarbeit an verschiedenen Schulen, erklärte der Kreisvorsitzende. 
Die Mitgliederentwicklung nahm im Vorstandsbericht einen breiten Raum ein. „Mitglieder sind eine tragende Säule der AWO. Denn die ehrenamtlich tätigen Vorstände tragen auf allen Gliederungsebenen eine hohe Verantwortung, da sie letztlich dafür zuständig sind, wie sich die AWO entwickelt. Mitglieder prägen nicht nur ganz wesentlich die AWO, sondern sie sind auch diejenigen, die den Großteil des ehrenamtlichen Engagements bestreiten. Von den über 500 Freiwilligen, die sich mit rund 70.000 Stunden in vielfältigster Weise für unseren Wohlfahrtsverband und damit für ihre Mitmenschen ehrenamtlich einsetzen, sind die meisten AWO-Mitglied“, hob Herbert Weißenfels hervor. Er erläuterte die Mitgliederbewegungen, die im Berichtszeitraum leicht sanken, aber seit Anfang dieses Jahres wieder zunehmen. Im Mai hatte der Kreisverband insgesamt 2.346 Mitglieder. Besorgniserregend nannte Herbert Weißenfels die Altersstruktur der Mitglieder.&nbsp;„Rund 15 Prozent der Mitglieder sind jünger als 50 Jahre. Über 50 Prozent unserer Mitglieder sind älter als 70 Jahre, davon sind 67 Prozent unserer gesamten Mitglieder weiblich.&quot; Er bat die Anwesenden die Mitgliederwerbung auf ihrer Prioritätenliste ganz nach oben zu setzen. „Wir brauchen einen starken Mitgliederverband, um uns lautstark zu Wort zu melden, wenn die sozialen Sicherungssysteme verringert werden sollen oder wenn es darum geht Solidarität für die Menschen einzufordern, die auf der Schattenseite des Lebens stehen. Die AWO braucht viele Menschen, damit sie vielen Menschen helfen kann.“ 
Am Ende seines ausführlichen Berichtes bedankte sich Herbert Weißenfels bei den AWO-Freunden in den&nbsp;Ortsvereinen, insbesondere auch bei den Ortsvereins-Vorständen, den Kreis-Vorstandsmitgliedern, den Vorsitzenden der Ortsvereine, bei den Kreisrevisoren sowie allen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dem AWO Bezirksverband Oberbayern, bei den Kommunen und Behörden, den anderen Wohlfahrtsverbänden, den sonstigen Organisationen und Unterstützern sowie den Firmen. „Sie alle haben dazu beigetragen, dass wir auf unserem Weg ein gutes und wichtiges Stück vorangekommen sind und unsere Arbeit auch erfolgreich für die Menschen im Landkreis durchführen konnten.“ Dank gab es von ihm aber auch&nbsp;für die Sammlerinnen und Sammler, die in den vergangenen Jahren bei den Landessammlungen zwischen 34.000 € und 40.000 € mühsam zusammengetragen haben. 
<b>Wahlen<br /></b>Die Vorstandswahlen und die Delgiertenwahl für die Bezirkskonferenz der AWO Oberbayern rundeten das ca. vierstündige Programm der Konferenz ab: Herbert Weißenfels wurde erneut zum Vorsitzenden gewählt. Seine vier Stellvertreter wurden Alexandra Burgmaier vom Ortsverein (OV) Raubling, Dr. Werner Keitz vom OV Bad Aibling, Udo Satzger vom Stadtverband (SV) Rosenheim und Edeltraud Strauß vom SV Rosenheim. 
Die letzten Worte gehörten Herbert Weißenfels, der sich freute, dass der alte Vorstand das uneingeschränkte Vertrauen für eine weitere 4-jährige Amtszeit erhalten hat. Bevor er die Kreiskonferenz offiziell beendete, appellierte er an die Konferenzteilnehmer: „Lassen Sie uns zusammenstehen, um gemeinsam die AWO-Vision von einer sozial gerechten, humanen Gesellschaft zu verwirklichen, in der der Gesunde dem Kranken hilft, der Starke für den Schwachen einsteht, in der bei uns lebende Menschen anderer Nationalität oder religiöser Überzeugung nicht ausgegrenzt, sondern integriert werden, in der die grundgesetzlich garantierte Sozialstaatlichkeit Auftrag und Verpflichtung für alle politisch Handelnden darstellt“. 
Text und Bilder: Regina Besch]]></content:encoded>
			<category>Verband</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 27 Jun 2012 20:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Arbeiterwohlfahrt Landsberg: Helmut Schiller erneut Kreisvorsitzender</title>
			<link>http://www.awo-obb.de/aktuelles/newsdetails/arbeiterwohlfahrt-landsberg-helmut-schiller-erneut-kreisvorsitzender/caf09c49c43bb2f9ca20f58dfa7117d7/</link>
			<description>Auf seiner Kreiskonferenz wählte der Kreisverband Landsberg der Arbeiterwohlfahrt (AWO) am...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img src="uploads/pics/Internet_Kreisko_Landsberg_LechP1080774.JPG" width="1204" height="1237" border="0" alt="" title="" />Die gewählten Kreisvorstandsmitglieder der AWO (von links): Helmut Schiller, Tanja Hipp, Volker Päplow, Martha Bohr, Wolfgang Schindele und Monika Tinkl.<br /><br /><b>Auf seiner Kreiskonferenz wählte der Kreisverband Landsberg der Arbeiterwohlfahrt (AWO) am vergangenen Montag im AWO-Zentrum einen neuen Vorstand. Helmut Schiller aus Utting wurde einstimmig als AWO-Kreisvorsitzender für weitere vier Jahre in seinem ehrenamtlichen Vorstandsamt bestätigt. Ohne Gegenstimmen wählten die Delegierten aber auch seine Stellvertreter Monika Tinkl und Wolfgang Schindele. Martha Bohr ist wieder Kassenführerin und als Beisitzer wurden Tanja Hipp sowie Volker Päplow gewählt. Die Revisoren sind Hanni Baur und Rudolf Hofstetter. </b>

<b>Kathrin Sonnenholzner (MdL), stellvertretende AWO Bezirksvorsitzende </b>hob in ihrem Grußwort hervor, dass die AWO nicht nur Fürsprecherin für einen ausgleichenden Sozialstaat sei, sondern auch ein umfassendes soziales Angebot vorhalte, das von Kindertageseinrichtungen bis Mehrgenerationenhäusern und Seniorenzentren reiche. Außerdem habe der AWO Bezirksverband in den letzten Jahren neue Dienstleistungen aufgebaut, wie den Elternservice, die telefonische kostenlose Pflegeberatung sowie das neue Beratungsangebot in Kooperation mit dem „Sozialverband Deutschland“. Auch auf den steigenden Fachkräftemangel habe die oberbayerische AWO reagiert, in dem sie eine Bildungs- und Ausbildungsoffensive für Pflegeberufe startete und für die Fachkräfte im Erziehungsbereich in München eine Fachakademie für Sozialpädagogik unter anderem mit der Hans-Weinberger-Akademie gründete. 
Die Vize-Vorsitzende freute sich, dass der Kreisverband Landsberg mit seinen vier Ortsvereinen Utting, Dießen, Kaufering und Landsberg derzeit 440&nbsp; Mitglieder&nbsp;habe und zu den wenigen AWO Kreisverbänden in Oberbayern gehöre, die Mitgliederzuwächse verzeichnen können. <br />Sie betonte, dass die AWO neben der Mitgliederbasis auch auf einem hohen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Engagement gegründet sei und auf die Stärkung des sozialen Ehrenamtes großen Wert lege. So habe der Kreisverband Landsberg 2010 in Kooperation mit der Stiftung „AWO Ehrenamt lohnt“ den „Engagement-Preis der AWO“ ins Leben gerufen, um ehrenamtliches Engagement zu würdigen und vor allem auch zu fördern. <br /><br />Lobend erwähnte sie die anerkannten Einrichtungen des Bezirksverbandes und des Kreisverbandes, die die AWO zu einem unverzichtbaren Ansprechpartner für soziale Themen im Landkreis gemacht habe. <br /><br />Kathrin Sonnenholzner bedankte sich beim Vorsitzenden Helmut Schiller, bei dem engagierten Kreisvorstands-Team, den aktiven ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern der Ortsvereine, allen engagierten AWO-Freundinnen und Freunden sowie bei den hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Einrichtungen für ihre hervorragenden Leistungen.&nbsp;
Nach einem detaillierten Rechenschaftsbericht von <b>Helmut Schiller</b>, &nbsp;über die Aktivitäten der vergangenen vier Jahre, die Erläuterungen zu Satzungsänderungen und des neuen Web-Auftrittes der AWO in Landsberg, stellte <b>Einrichtungsleiterin Margit Däubler</b> in einem Bildervortrag die vielseitigen Projekte des Mehrgenerationenhauses (MGH) vor. Derzeit arbeite das MGH mit rund 150 ehrenamtlich engagierten Bürgern zusammen und biete unter anderem „Beratung in allen Lebenslagen“ an. 
Auch der Vortrag von <b>Barbara Niedermayr</b> über die gesammelten Erfahrungen als ehrenamtliche AWO-Beraterin für Mutter-, Vater-, Kindkuren, fand großes Interesse bei den geladenen Gästen und Delegierten. Sie bedauerte, dass in der Praxis nach einem Kurantrag ein Widerspruch die Regel&nbsp;sowie wegen Antragsformularen bei manchen Krankenkassen im Landkreis öfters Diskussionen notwendig seien. 
Nach dem Kassenbericht durch <b>Hanne Baur</b> und die Entlastung der Vorstandes folgte die Vorstandswahl sowie die Wahl der Delegierten zur Bezirks-, Landes- und Bundeskonferenz.
Anschließend stellten die Ortsvereine ihre beeindruckenden ehrenamtlichen Angebote im Landkreis vor -&nbsp;so beispielsweise die regelmäßigen Seniorentreffen, die Kinder- und Jugendbetreuungen, die Familienerholung und die Dießener Tafel sowie die Auslandhilfe-Projekte. 
Zum Schluss dankte <b>Helmut Schiller </b>dem ausscheidenden <b>Dr. Ernst Raim, </b>der von 1978 bis 2002 selbst Kreisvorsitzender war und&nbsp;danach Kreis-Vorstandsmitglied, für seinen unermüdlichen und erfolgreichen ehrenamtlichen Einsatz im Sinne der AWO.

<b>Text und Bild:&nbsp;Regina Besch</b>

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			<category>Verband</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 23 May 2012 21:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ingrid Pölt bleibt Vorsitzende der Bad Tölzer AWO</title>
			<link>http://www.awo-obb.de/aktuelles/newsdetails/ingrid-poelt-bleibt-vorsitzende-der-bad-toelzer-awo/be7428a4fe708ab97dd380a0b95f6163/</link>
			<description>Ingrid Pölt, seit 2008 Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Bad Tölz, wurde bei der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img src="uploads/pics/Internet_Kreisko_Bad_Toelz_Wolfr_12__Mai_2012.JPG" width="2019" height="1408" border="0" alt="" title="" />Von links: Die Gäste Regina Besch und Peter Dingler vom Bezirksverband Oberbayern mit der neu gewählten Vorstandschaft -  Ingrid Pölt (Erste Vorsitzende), Stefan Lang (Stellverteter) , Heidi Hirsch (Kassiererin), Gerda Müller (Schriftführerin) und Grußwortredner Robert Lug, Dritter Bürgermeister Geretsried.<br /><br /><b>Ingrid Pölt, seit 2008 Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Bad Tölz, wurde bei der Kreiskonferenz am vergangenen Samstag von den sechs Ortsvereinen und einem Stadtverband für weitere 4 Jahre wiedergewählt.</b> 
Grußwortredner <b>Robert Lug, Dritter Bürgermeister in Geretsried,</b> lobte die AWO für die beachtliche Arbeit im Landkreis, die hier fest verankert sei. Er freute sich, dass der Verband seine Konferenz im Schützenhaus der Gemeinde Geretsried abhalte und wünschte der Veranstaltung einen guten Verlauf.
Bevor <b>Peter Dingler, stellvertretender Bezirksvorstandsvorsitzender</b>, das Amt des Versammlungsleiters übernahm, richtete er ein Grußwort an die Gäste und Delegierten und übermittelte auch Grüße des gesamten Vorstandes und der Geschäftsleitung des AWO Bezirksverbandes Oberbayern. <br />Er erinnerte an die lange Tradition der AWO, die 1919 auf den Grundwerten Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit sowie auf einer breiten Mitgliederbasis gegründet wurde. &quot;Ihr seid die Repräsentanten, die die Werte von damals auch heute und in Zukunft vorbildlich umsetzen&quot;, sagte Peter Dingler anerkennend. Er erläuterte, dass in den Suppenküchen-Zeiten nach dem Ersten Weltkrieg die AWO einen großen Zulauf von Mitgliedern hatte. &quot;Dies hat sich verändert, deshalb ist es notwendig die AWO und ihre Aufgaben in der sozialen Landschaft noch bekannter zu machen und die jungen Menschen für den Selbsthilfe-Gedanken zu begeistern&quot;, so Peter Dingler. Derzeit zählen zum Bad Tölzer Kreisverband 565 Mitglieder.<br />Die AWO setze sich mit vielen sozialen Themen auseinander, die alle Generationen ansprechen, erklärte Peter Dingler. Stichworte waren dabei unter anderem der Rechtsanspruch für Kinder auf einen Tagespflegeplatz, die Bildungs-Chancengleichheit, der Ausbau der Ganztagsangebote und der Jugendsozialarbeit an Schulen, die steigende Altersarmut und der erhöhte Pflegebedarf aufgrund des demographischen Wandels. Er verglich die AWO mit einem Regenbogen, &quot;denn sie ist auch so bunt und vielfältig und bietet dadurch Haupt- und Ehrenamtlichen viele Möglichkeiten sich zu engagieren&quot;. 
Peter Dingler bedankte sich bei allen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern für ihr großartiges Engagement im Sinne der AWO, wünschte der &quot;AWO-Familie&quot; weiterhin viel Erfolg und betonte, dass der Bezirksverband voll hinter dem Kreisverband stehe. &quot;Nur gemeinsam schaffen wir es, für einen gerechten Sozialstaat zu kämpfen&quot;. 
Die anschließende Satzungsänderung sorgte für eine intensive Diskussion. Denn bei der aktuellen Änderung wurde ein Beschluss der Bundeskonferenz von 2008 umgesetzt. Nach der Bundeskonferenz Ende 2012 wird es aber erneut Satzungsänderungen geben, die in den kommenden Jahren nochmals auf allen Ebenen heruntergebrochen werden müssen. Da diese Änderungen aber nicht abgewartet werden können, einigten sich die Anwesenden trotz Vorbehalte, den aktuellen Satzungsänderungen zuzustimmen. 
Die <b>Kreisvorsitzende Ingrid Pölt</b> stieg in ihrem Rechenschaftsbericht mit den Worten des Gesundheitsministers Dr. Markus Söder ein: &quot;Wenn die Bundesrepublik das bezahlen müsse, was Ehrenamtliche leisten, dann wäre der Staat ruiniert&quot;. Sie berichtete&nbsp;über die zahlreichen Dienstleistungen und Angebote der AWO im Landkreis Bad Tölz. Zu diesen zählen die Mittagsbetreuungen an Tölzer Grundschulen, ein Kinder- und Jugendferienheim in Lenggries, ein Mobiler Hilfsdienst und die Seniorenbegegnungsstätten der AWO. Zum Thema Mittagsbetreuung bemängelte sie, „dass die Aussicht auf weitere Mittagsbetreuungen für Tölzer Grundschüler katastrophal ist, da wir am Limit arbeiten. Wir brauchen dringend mehr Raum und Personal“, sagte Ingrid Pölt. 
Hohe Anerkennung brachte sie&nbsp;den ehrenamtlichen Aktivitäten der AWO-Gliederungen entgegen. Zu diesen gehören unter anderem der seit 20 Jahre bestehende Laden für gebrauchte Kinderkleider des Ortsvereins Geretsrieds, die Selbsthilfegruppe für Langzeitarbeitslose des Stadtverbands Bad Tölz, die Seniorennachmittage sowie die beliebten Seniorenreisen des AWO-Ortsvereins Wolfratshausen. 
Sichtlich stolz berichtete Ingrid Pölt darüber, dass ihr Vater, <b>Josef Pölt</b>, eine besondere Ehre erfahren durfte. Denn ihm wurde dieses Jahr das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Auch Benediktbeuerns Bürgermeister Georg Rauchenberger nahm an diesem Ereignis teil, das im Bayerischen Staatsministerium stattfand. Den Verdienstorden erhielt Josef Pölt dafür, dass er sich seit vier Jahrzehnten in vielfältiger Weise für die Belange benachteiligter Menschen in seiner Heimatgemeinde Benediktbeuern einsetze. „Er fing mit der Jugendarbeit an und ist&nbsp;heute noch für die Seniorenarbeit aktiv. Dies konnte er alles nur bewerkstelligen, da hinter jedem starken Mann eine noch stärkere Frau steht&quot;, sagte Ingrid Pölt schmunzelnd. 
Am Schluss ihres Berichtes lobte sie die gute Zusammenarbeit mit dem Bezirksverband, bedankte sich bei ihrem Vorstandsteam für die&nbsp;unentbehrliche Zuarbeit und bei allen OV-Vorsitzenden sowie Ehrenamtlichen für ihr großartiges Engagement. Ein herzliches Dankeschön erhielten aber auch <b>Ingrid Anto</b>ch, die die&nbsp;AWO-Geschäftsstelle leitet, sowie die scheidende <b>Christa Burk</b>, die langjährige Vorsitzende des Ortsvereins Tölz. 
<b>Kassiererin Heidi Hirsch</b> erläuterte anschließend den Kassenbericht und <b>Revisor Siegfried Osterer</b> bestätigte eine vorbildliche Kassenführung und bat um die Entlastung des Vorstandes - die einstimmig von den Delegierten angenommen wurde. 
Ein weiterer Höhepunkt der Kreiskonferenz waren die Wahlen. Hierfür wurde <b>Regina Besch, Fachreferentin beim AWO Bezirksverband Oberbayern</b>, zur <b>Wahlkommissionsleiterin</b> beauftragt. Die Neuwahlen erbrachte folgende Zusammensetzung: Erste Vorsitzende blieb Ingrid Pölt und ihr Stellvertreter ist weiterhin Stefan Lang. Auch Kassiererin Heidi Hirsch und Schriftführerin Gerda Müller wurden wiedergewählt. Beisitzer sind Luise Gams, Heidemarie Hirsch, Josef Pölt, Stefan Lang, Bernhard Rink und Wolfgang Schatton. Revisoren blieben Siegfried Osterer und Helmut Halba. ]]></content:encoded>
			<category>Verband</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 21:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>AWO im Landkreis München geht neue Wege. Kreiskonferenz in Haar: Max Wagmann wieder Vorsitzender</title>
			<link>http://www.awo-obb.de/aktuelles/newsdetails/awo-im-landkreis-muenchen-geht-neue-wege-kreiskonferenz-in-haar-max-wagmann-wieder-vorsitzender/15780283d7b198250cf1c533e3bb9da3/</link>
			<description>Für weitere vier Jahre Amtszeit wurde – bis auf eine Änderung - der ehrenamtliche Vorstand der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img src="uploads/pics/Internet_Kreisko_Mue_Land_Vorstand.JPG" width="807" height="1247" border="0" alt="" title="" />Neu gewählter Kreisvorstand des Landkreises München: Ingrid-Lenz-Aktas, Werner Landmann, Conny Pfaffinger, Max Wagmann und Ariane Wißmeier-Unverricht. <br /><br /><b>Landrätin Johanna Rumschöttel</b> wäre gerne selbst zur AWO-Kreiskonferenz&nbsp;gekommen, aber sie hielt sich in Krakau auf. So wurde nach der Eröffnung und Begrüßung der Delegierten, Gäste und Ehrengäste durch den <b>Kreisvorsitzenden Max Wagmann</b> ihr Grußwort per Videobotschaft auf einer Großleinwand eingespielt. Johanna Rumschöttel zollte dem AWO-Kreisverband höchste Anerkennung für die beachtlichen Leistungen im Landkreis in den vergangenen vier Jahren und wünschte sich auch&nbsp; weiterhin ein&nbsp;so einvernehmliches soziales Miteinander.

<b>Gabriele Müller, 2. Bürgermeisterin in Haar</b>, freute sich, dass die AWO-Kreiskonferenz in diesem Stadtteil stattfindet. Sie hob hervor, dass es viele Themen gäbe, die sie gerne ansprechen und darüber diskutieren möchte, so beispielsweise der Fachkräftemangel, das Betreuungsgeld oder der Rechtsanspruch auf einen Kindertagespflegeplatz bis 2013. Aber dies würde den Rahmen der Kreiskonferenz sprengen, weshalb sie sich in ihrem Grußwort auf den Dank an die AWO für ihre hervorragende soziale Arbeit beschränke.

Danach hob der <b>AWO-Landesvorsitzende Dr. Thomas Beyer, MdL,</b> in seinem Grußwort die erfolgreiche Arbeit zur Zukunftsentwicklung des Kreisverbandes München-Land in der letzten Wahlperiode hervor. Er sprach auch die Wertebindung der AWO seit der Gründung im Jahr 1919 an, die die Grundlage sowohl für die unternehmerische Tätigkeit als auch des sozialpolitischen Verbandes sei. „Wir werden nur dann Zuspruch haben, wenn wir unser Wertefundament erhalten. Deshalb ist es unsere gemeinsame Aufgabe, dass wir mit den Werten unseren Verband auch in Zukunft stärken“, sagte der Landesvorsitzende. 
Kritische Worte gab es von Thomas Beyer zum Zweiten Bayerischen Sozialbericht von 2009. Der Bericht zeige deutlich die im Freistaat Bayern zum Teil großen Unterschiede zwischen den Regionen bei verschiedenen Indikatoren auf. Seine Schwerpunkte hierzu waren die Themen &quot;Arm und Reich&quot;, das &quot;Risiko von Altersarmut&quot; und die ungleichen Teilhabungschancen von Kindern und Jugendlichen, insbesondere aufgrund der sozialen Herkunft und bei Migrationshintergrund. <br />Abschließend erwähnte er noch die „Fachstelle zur Verhinderung von Obdachlosigkeit&quot;. So bedauerlich es sei, dass es diese überhaupt geben muss, so stolz sei er darüber, dass die Fachstelle dem AWO-Kreisverband München-Land übertragen wurde. Über 1000 Menschen könne durch ein Beratungs- und Unterstützungsangebot pro Jahr geholfen werden. Dadurch habe sich diese Fachstelle zu einer der wichtigsten Beratungshilfen im Landkreis entwickelt, sagte Thomas Beyer.

Auch vom <b>AWO-Bezirksvorsitzenden Herbert Hofauer</b> gab es für die&nbsp;herausragende Entwicklung des Kreisverbandes und die &quot;anerkannte alltägliche soziale Arbeit&quot; viel Lob. Nach einer mühevollen Anlaufphase mussten teilweise „himmelwärts wagemutige Entscheidungen&quot; getroffen werden, die&nbsp;teilweise mit Risiken verbunden gewesen seien. Aber es habe sich gelohnt, denn der Kreisverband betreibe derzeit über 50 Einrichtungen sowie Dienste und kann mehr als 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Arbeitsplatz bieten. Dazu kommen viele ehrenamtliche Angebote der AWO Ortsvereine im Landkreis München hinzu, die von der Nachbarschaftshilfe im Landkreis München in Neubiberg bis hin zum Seniorenclub in Ismaning reichen.
Der Bezirksvorsitzende dankte Max Wagmann und seinem Vorstandsteam für diese Leistung, aber auch den hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitstreitern für ihr Engagement, das zu einem gerechteren und menschenwürdigeren Zusammenleben beitrage. 
&nbsp;<br />Die von allen Grußwortrednern angesprochene erfolgreiche Entwicklung und die Leistungen des Kreisverbandes, spiegelte sich auch im <b>Bericht des Vorstandes</b> wieder. Hier spannte <b>Max Wagmann</b> einen Bogen über die Jahre 2003 bis 2011 und zeigte die Zuwächse bei den Einrichtungen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie die Steigerungen bei den Umsätzen und dem Betriebs-Ergebnis in diesen Jahren auf. Er stellte die Aufgaben&nbsp;von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor, die durch ihre professionelle Arbeit das beste Aushängeschild für den Kreisverband seien. 
In seinen Ausführungen machte er&nbsp;auch deutlich, dass ihm die Mitgliederentwicklung sehr am Herzen läge.&nbsp;Derzeit hat der Kreisverband 860 Mitglieder.&nbsp;&quot;In einem Ortsverein konnte kein neuer Vorstand gefunden werden, weil die Alterstruktur zu hoch ist und es zu wenig junge Mitglieder gibt. Die Gewinnung von neuen Mitgliedern wird künftig&nbsp;ebenfalls eine wichtige Aufgabe für den Kreisverband&nbsp;sein&quot;, erläuterte Max Wagmann.&nbsp;
Auch sein Ausblick zog die Gäste in den Bann. So berichtete&nbsp;er über Deutschlands ersten Waldkinderhort namens „Outback“, die Betriebsaufnahme der Kinderkrippe Feldkirchen, das Kinderhaus in Garching,&nbsp;die Kinderkrippen in Aying und Oberschleißheim, die Aufnahme der Betriebs-Kita in Brunnthal-Nord&nbsp;&nbsp;und die Mittagsbetreuung in der Dachauer Straße. Weitere Themen seines Rechenschaftsberichtes&nbsp;waren zudem die&nbsp;Eigenbauleistung der Kinderkrippe&nbsp;in Neubiberg sowie das ausschließlich auf ehrenamtlicher Basis organisierte Secondhand-Kaufhaus KlAWOtte in der Gemeinde Ottobrunn, für das der Kreisverband Anfang 2011 die Trägerschaft übernommen habe, und die Umsetzung des seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes in Zusammenarbeit mit dem Landkreis.
Einen breiten Raum nahm&nbsp;die Veranstaltung &quot;<b>Zukunftskonferenz&quot; </b>ein, die im November 2011 in Neubiberg stattfand. Mehr als hundert Teilnehmer nahmen daran teil und erarbeiteten in fach- und gliederungsübergreifenden Workshops die Strategie und Arbeitsschwerpunkte der nächsten Jahre, &quot;um für die Zukunft gerüstet zu sein&quot;. Damit die Ergebnisse umgesetzt werden können, wurden acht Anträge an den Vorstand gestellt, die vier Themenschwerpunkte&nbsp;zum Inhalt hatten:<br />- Öffentlichkeitsarbeit&nbsp;und Kommunikation;<br />-&nbsp;Sozialpolitische Schwerpunkte;&nbsp;<br />- Unternehmensentwicklung sowie die<br />- Mitgliederentwicklung und&nbsp;bürgerschaftliches Engagement.

<b>Michael Wüstendörfer</b> präsentierte in dem <b>Bericht der Geschäftsleitung</b> einen Überblick über die Bereiche Personalentwicklung, den Betriebsrat, und die armutsorientierten Hilfen wie die Wohnungsnothilfe und das Secondhand-Kaufhaus KlAWOtte. 

Danach erfolgte der positive <b>Revisionsbericht von Marcel Schaller</b>, der auch die Entlastung des Vorstandes beantragte, die einstimmig von den Delegierten erteilt&nbsp;wurde.

Zu den Highlights der Kreiskonferenz gehörte die Ehrung und Verabschiedung von <b>Anni Steigenberger.</b> Denn für ihr langjähriges äußerst aktives ehrenamtliches Engagement&nbsp;wurde Anni Steigenberger vom <b>Vorsitzenden Herbert Hofauer</b> mit der höchsten Ehrenmedaille der oberbayerischen AWO ausgezeichnet. Sie kandidierte aus persönlichen Gründen nicht mehr für den Vorstand. Sein Bedauern darüber drückte er in der Laudatio aus. Das Ausscheiden von Anni Steigenberger sei besonders für ihn ein großer Verlust. &quot;Seit 1976 war sie fast ohne Unterbrechung im Kreisvorstand vertreten, zahlreiche Jahre davon als Schriftführerin. Anni war nicht nur eine sehr aktive und tolle Vorstandskollegin, sondern sie hat auch ein sagenhaftes Gedächtnis auf das man sich immer verlassen konnte. Aber nach 37 Jahren ist&nbsp;es ist ihr gutes Recht zu sagen: Jetzt ist Schluss&quot;, sagte Max Wagmann. Von den Teilnehmern gab es danach für Anni Steigenberger Standing Ovation. 

Aber auch die Überreichung eines Schecks in Höhe von <b>25.000 Euro</b> für die <b>Stiftung &quot;AWO Ehrenamt lohnt&quot;</b> des Bezirksverbandes gehörte&nbsp;zu den Höhepunkten&nbsp;der&nbsp;Kreiskonferenz. &quot;Der Kreisvorstand und alle Ortsvereine im Landkreis haben sich zusammengetan und diese Summe wird der Bezirksverband verdoppeln. Was genau damit gemacht wird, soll noch im Vorstandskreis besprochen werden&quot;, so Max Wagmann.

Nach den&nbsp;<b>Satzungsänderungen</b>, die zustimmend passieren konnten, folgten die <b>Wahlen</b>, die den bisherigen Vorstand fast nahezu vollständig bestätigten:<br /><b>Max Wagmann blieb Kreisvorsitzender und als seine Stellvertreter amtieren weiterhin&nbsp;Conny Pfaffinger, Werner Landmann, Ingrid Lenz-Aktas.</b> Neu in der&nbsp;Vorstandschaft ist <b>Ariane Wißmeier-Unverricht.</b>

Bevor die Kreiskonferenz bei einem Buffet ausklang, kamen noch <b>Schlussworte</b> vom wiedergewählten <b>Vorsitzenden Max Wagmann</b>. Er dankte den zahlreichen Helferinnen und Helfern für die gut organisierte Kreiskonferenz. Es sei nicht leicht gewesen, aber es habe sich gelohnt. <br />Dies bestätigten die&nbsp;Teilnehmer mit einem kräftigen Applaus,&nbsp;denn es war in der Tat eine sehr gelungene&nbsp;Kreiskonferenz.
&nbsp;&nbsp;&nbsp;
Text und Bilder: Regina Besch]]></content:encoded>
			<category>Verband</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 22:01:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>AWO Kreisverband Starnberg: Herbert Sladek wieder Vorsitzender</title>
			<link>http://www.awo-obb.de/aktuelles/newsdetails/awo-kreisverband-starnberg-herbert-sladek-wieder-vorsitzender/8f4b0ab5b3e29f2246a885c2be8dc0c1/</link>
			<description>&quot;Wir erhoffen uns, auch in diesem reichen Landkreis mit unserer Arbeit für den Dienst am...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img src="uploads/pics/Internet_KV_Starnberg_Vorstand_gP1080667.JPG" width="1250" height="1389" border="0" alt="" title="" />Von links: Wiedergewählter AWO-Kreisvorstandsvorsitzender Herbert Sladek und sein Vorstands-Team Günter Meier, Xenia Strowitzki, Wilfried Tettweiler und Natascha Niederleitner.<br /><br />&quot;Wir erhoffen uns, auch in diesem reichen Landkreis mit unserer Arbeit für den Dienst am Nächsten tiefer in das Bewusstsein der Menschen vorzudringen.&quot;&nbsp;
<b><link fileadmin/awo/Portal/Bilder_Aktuell/Presse_Kreiskonferenz_STA.pdf - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">Artikel von Thomas Lochte, Münchner Merkur, Starnberg. </link></b>]]></content:encoded>
			<category>Verband</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 23:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Helmut Häring und sein Vorstandsteam wiedergewählt</title>
			<link>http://www.awo-obb.de/aktuelles/newsdetails/helmut-haering-und-sein-vorstandsteam-wiedergewaehlt/e1e66301cdb3b887fef59dc3cb4b910c/</link>
			<description>Wichtige Projekte im Landkreis angeschoben: Mehrgenerationenhaus und Wohlfahrtsläden</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <br /><br /><b><link fileadmin/awo/Portal/Bilder_Aktuell/Internet_Kreisko_Altoetting.pdf - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">Hier Artikel von Josef Keil, Alt-/Neuöttinger-Anzeiger (PNP).</link></b>]]></content:encoded>
			<category>Verband</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 11:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bewährte AWO-Vorstandschaft in Weilheim-Schongau bei Neuwahlen bestätigt</title>
			<link>http://www.awo-obb.de/aktuelles/newsdetails/bewaehrte-awo-vorstandschaft-in-weilheim-schongau-bei-neuwahlen-bestaetigt/9074571229dffe66554dc74c64ea27e1/</link>
			<description>Bei der Kreiskonferenz, die am vergangenen Samstag im Gasthof zur Post in Peißenberg stattgefunden...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img src="uploads/pics/Internet_KV_Weilheim_SchongauP1080620.JPG" width="1641" height="1212" border="0" alt="" title="" />Der in seinem Amt bestätigte Kreisvorstandsvorsitzende Michael Asam (2. Reihe links) mit seinem neuen Vorstands-Team und dem Ehrengast Ingrid Simet (1. Reihe, 2. von links).<br /><br /><b>Bei der Kreiskonferenz, die am vergangenen Samstag im Gasthof zur Post in Peißenberg stattgefunden hat, wurde die bewährte Vorstandschaft, mit Michael Asam an der Spitze, wiedergewählt. Neue Schriftführerin ist Hannelore Gmach. </b>

<b>Michael Adam, Kreisvorsitzender der AWO Weilheim-Schongau, </b>&nbsp;eröffnete die Kreiskonferenz und begrüßte die Delegierten sowie die Gäste Manuela Vanni,&nbsp; Peißenbergs 1. Bürgermeisterin, Ingrid Simet, stellvertretende AWO Bezirksvorstandsvorsitzende, und Regina Besch, Leiterin des Referates Mitgliederorganisation und Bürgerschaftliches Engagement der oberbayerischen AWO.

In ihrem Grußwort nannte <b>Manuela Vanni</b> den Umzug der AWO-Geschäftsstelle nach Peißenberg vor zwei Jahren als bedeutenden Schritt, denn die AWO mit ihrem umfangreichen sozialen Angeboten und engagierten Ehrenamtlichen in der Nähe zu wissen sei gut. „Da die Schere Arm und Reich immer mehr auseinandergehe ist die AWO seitens der Politik oft gefragt“. Kinderarmut und Altersarmut seien Zukunftsthemen. Es wachse jedes sechste Kind und jeder fünfte Jugendliche in Armut auf. 10 Euro für Kinder seien viel zu wenig und der bürokratische Aufwand für die Betreuer/-innen in den Kindertageseinrichtungen sei viel zu hoch. „Sie müssen sich mit zu vielen Formularen beschäftigen und können sich weniger um die Kinder kümmern.“ Auch kritisierte die Bürgermeisterin, dass bei der Einführung eines Betreuungsgeldes für Kinder&nbsp;die Wahlfreiheit nicht gegeben sei, weil viele Familien finanziell nicht abgesichert seien. Das Betreuungsgeld müsse höher angesetzt werden, forderte Manuela Vanni. Mit Sorge sehe sie auch die Altersarmut, die längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen sei. 
Die Bürgermeisterin lobte den bisherigen AWO-Vorstand, der eine gute Wahl war. Dem neuen Vorstand wünschte sie weiterhin so eine gute Arbeit und dass die AWO in Zukunft auch junge Mitglieder bekomme.
&nbsp;&nbsp;
In seinem Rechenschaftsbericht ließ <b>Michael Asam</b> die vergangenen vier Jahre Revue passieren. So seien die Kindergärten, Kinderkrippen, Kinderhorte und die gebundene Ganztagsbetreuung erfolgreich. Bei der offenen Ganztagsschule müssen die Strukturen noch geändert werden, denn wenn die AWO die Betreuung übernehmen soll, müsse die Kommune bezahlen. 
Als wichtiges Thema bezeichnete der Kreisvorsitzende die Inklusion. „Eine erfolgreiche Umsetzung von Inklusion bedarf eines grundlegenden Umdenkens in Politik, Wirtschaft sowie Gesellschaft und müsse in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.“ Auch die gesetzliche Rentenversicherung sei ein bedeutendes Zukunftsthema. „Die AWO müsse die sichere und soziale Ausgewogenheit der gesetzlichen Rente verteidigen. Denn es darf nicht selbstverständlich in der Gesellschaft sein, dass sich jeder privat absichern muss.&nbsp; Die Riester-Rente ist kein Ersatz für die gesetzliche Rentenversicherung und&nbsp; oft nicht ausreichend“, sagte Michael Adam.
Sehr am Herzen liege ihm der Generationenwechsel in der AWO. Wir brauchen Jüngere, die bereit sind sich sozial zu engagieren und nicht nur die Vorteile der AWO nutzen möchten. Häufig seien die bisherig Engagierten bis zum Grenzbereich überlastet. Deshalb werde es eine Aufgabe für alle Ortsvereine sein, das Engagement auf mehrere Schultern zu verteilen. 
<br />Danach folgten Dankesworte von Michael Asam an den Kreisvorstand, der in den letzten vier Jahren zahlreiche Aufgaben und Projekte gemeinsam koordiniert und unterstützt habe. Stichworte waren hier das erfolgreiche Gesundheitsforum,&nbsp; der AWO-Stand auf der Oberlandmesse oder die beliebte AWO-Sternfahrt. „Der Kreisverband hat versucht, die AWO im Landkreis bekannt zu machen und wird dies auch in Zukunft tun.“ Viel Lob gab es von ihm auch für die großartigen Aktivitäten der Ortsvereine, die sich zum Beispiel sehr stark in den Bereichen Seniorenbetreuung (z.B. Begegnungsstätte für Senioren, Seniorenclubs, Vermittlung von Sozialstation/Kurzzeitpflege, Essen auf Räder, betreute Ausflüge und Reisen, Vortragsveranstaltungen, gesellige Nachmittage, Gymnastik, Krankenbesuche&nbsp; u.v.a.m.) sowie für&nbsp; Kinder- und Familien (Sozialer Mittagstisch, Mutter-Kind-Treffen, Kinderkleider-Zentrale, Spielgruppen etc.) engagieren. 
Auch <b>Gerhard Trautinger</b> zollte Michael Asam hohe Anerkennung, denn die Rumänienhilfe (Hilfsgüterlieferungen und AWO Weihnachts-Packerl-Aktion)&nbsp; erfahre große Unterstützung von der Bevölkerung und sorge für viel öffentliche Aufmerksamkeit durch die Medien.
Dies gelte auch für den von <b>Ute Frohwein-Sendl</b> initiierten Förderpreis des AWO Kreisverbandes, dessen Schirmherr Landrat Dr. Friedrich Zeller ist. Alle 2 Jahre wird der Preis für besondere ehrenamtliche soziale Projekte&nbsp; und&nbsp; soziales Engagement verliehen. “So wird in der Öffentlichkeit vorgestellt, was alles im Ehrenamt möglich ist und den Menschen hilft.“
Und zu guter Letzt bedankte sich der Vorsitzende bei <b>Michaela Keller</b>, Mitarbeiterin und Stütze des Kreisverbandsbüro,&nbsp; für ihr großartiges Engagement&nbsp; für unseren Verband. 

Anschließend berichtete <b>Josef Hoke</b> über den seit 1995 als staatlich anerkannten gemeinnützigen&nbsp; AWO-Betreuungsverein, der seinen Hauptsitz in Peißenberg hat und&nbsp; im Landkreis Weilheim-Schongau tätig ist. Der Verein ist korporatives Mitglied der Arbeiterwohlfahrt und Vertragspartner des Landkreises.
Er erläuterte die Aufgaben, zu diesen rechtliche Betreuungen gehören, die umfassende Fachkenntnisse erfordern. Die hauptamtlichen Betreuerinnen seien alles qualifizierte Dipl.-Sozialpädagoginnen. Die ehrenamtlichen Betreuer/-innen und die Angehörige von Betreuten werden durch Fortbildung, Einzelberatung und Erfahrungsaustausch unterstützt. Der Betreuer organisiere notwendige Hilfen innerhalb der vom Gericht festgelegten Aufgabenkreise und unterstütze den Betroffenen bei der Wahrnehmung seiner Rechte. Im Vordergrund stehe dabei der Kontakt und das persönliche Gespräch. Ziel sei es, eine möglichst selbständige Lebensführung und Rehabilitation des Betroffenen zu erreichen. Zudem informiere der Betreuungsverein über alle Fragen zum Betreuungsrecht, insbesondere auch über Vorsorgevollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügungen. Josef Hoke bot den AWO Ortsvereinen an, sich bei Bedarf an die jeweilige Betreuungsstelle zu wenden.<br />Für 2013 sei ein Speed Dating auf einer Veranstaltung zu &quot;20 Jahre Betreuungsrecht in Weilheim&quot;&nbsp;geplant. Hier sollen Organisationen/Personen, die alle mit Betreuung zu tun haben, in 5 Stationen mit den eingeladenen Politikern/Gästen&nbsp;diskutieren können - in der Hoffnung, dass sich auch Politiker für das wichtige Thema interessieren, sagte Josef Hoke.

Bevor die Vorstandswahl für die nächsten 4 Jahre folgte,&nbsp;erläuterte&nbsp;die <b>Kassiererin&nbsp; Eleonore Moritz</b> den Kassenbericht und, nach der Bestätigung der einwandfreien Kassenführung von <b>Revisorin Theresia Hahn</b>, die Entlastung des Kreisvorstandes. Dessen Entlastung erfolgte einstimmig.

Die&nbsp;Vorstandswahl, die <b>Regina Besch</b> leitete,&nbsp; erbrachte folgende Zusammensetzung: 1 Vorsitzender Michael Asam, Stellvertretungen Ute Frohwein-Sendl, Adolf Kapfer, Kassiererin Eleonore Moritz, Schriftführerin Hannelore Gmach, Revisoren Hubert Lauter und Theresia Hahn und die Beisitzer Johann Siebert, Birgitte Ressler, Gunnar Prielmeier, A.M. Stoy-Gsimsl, Barbara Weber, Werner Geretzhuber, Gerhard Trautinger.

In ihrem Vortrag lobte die <b>stellvertretende Bezirksvorsitzende</b> <b>Ingrid Simet</b> die Arbeit des bisherigen Vorstands. „Keine leichte&nbsp; Aufgabe, da die meisten Vorstandsmitglieder dieses Ehrenamt neben ihren beruflichen Tätigkeiten bestreiten.“ Laut Studien seien zwar über 30 % der Bevölkerung grundsätzlich bereit sich zu engagieren, aber häufig fehle die Zeit für ein ehrenamtliches Engagement. Außerdem wollen sich viele nur noch projektbezogen einbringen. Ingrid Simet hob hervor, dass die AWO seit ihrer Gründung (1919) auf einem hohen ehrenamtlichen Engagement gegründet sei und das soziale Ehrenamt auch in Zukunft im Verband die uneingeschränkte Unterstützung erhalten werde. Sie regte an, einen intensiveren Austausch über Ehrenamtsprojekte unter allen oberbayerischen AWO-Gliederungen zu forcieren und hierfür zum Beispiel eine Infobörse zur Verfügung zu stellen. Großartig finde sie den Förderpreis des AWO Kreisverbandes für ehrenamtliche soziale Projekte. Solche Initiativen werden auch von der Stiftung „AWO Ehrenamt lohnt“, des Bezirksverbandes AWO Oberbayern, unterstützt. 

Ein großes Anliegen des Bezirksverbandes und der Gliederungen sei es, jüngere Mitglieder zu gewinnen, &quot;denn die AWO ist auf einer breiten Mitgliederbasis gegründet&quot;.&nbsp;&nbsp; Mit diesem Thema beschäftigte sich der AWO-Bundesverband intensiv auf den Regionalkonferenzen, die in diesem Jahr bundesweit stattgefunden haben. Um mehr Junge zu gewinnen, werde sich die AWO an die neuen Kommunikationsformen anpassen müssen, mit denen sich die junge Generation verständige, wie z. B. &quot;Facebook&quot; und &quot;Twitter&quot;, sagte Ingrid Simet. 

Beeindruckt sei sie von dem Ergebnis der AWO-Landessammlung im Landkreis, die 2011 die stolze Summe von rund 14.290 Euro erbrachte. Damit stehe der Kreisverband an dritter Stelle von den 21 AWO Kreisverbänden in Oberbayern. „Die&nbsp; Sammlung ist nicht nur geeignet um bekannter zu werden, sondern auch ein gutes Kontaktmittel,&nbsp; um den Menschen über die sozialen Aufgaben der AWO zu informieren.“ <br /><br />
Ingrid Simet unterstrich, dass die Werte Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit die Arbeit der AWO präge. Diese Alleinstellungsmerkmale müsse die AWO insgesamt noch besser herausstellen.&nbsp; „Die Wertevorstellungen haben vor über 90 Jahren gegolten und gelten auch heute noch.“
Weitere Themen in ihrer Rede waren die Bildungspolitik, die Kinder- und Altersarmut, die steigende Wohnungslosigkeit, der Mindestlohn, die Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung und die bessere Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Ferner ging sie auf den demographischen Wandel, neue Wohnformen für ältere Menschen sowie den Fachkräftemangel im Kita- und Pflegebereich ein. 
Abschließend sagte Ingrid Simet: „Ehrenamtliche geben etwas Kostbares, ihre Freizeit, aber man bekommt auch viel zurück. Wir können aber keine Lückenbüßer für den Staat&nbsp; sein. Dieser muss in der Verantwortung für einen funktionierenden und&nbsp; ausgleichenden Sozialstaat bleiben“.
]]></content:encoded>
			<category>Verband</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 22:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kreiskonferenz AWO Miesbach: Walter Sedlmayer löste Christine Negele ab</title>
			<link>http://www.awo-obb.de/aktuelles/newsdetails/kreiskonferenz-awo-miesbach-walter-sedlmayer-loeste-christine-negele-ab/6945d91cf31cab2059ccd6b9acc48e68/</link>
			<description>Nach der Eröffnung und Begrüßung der Delegierten und Gäste auf der gestrigen AWO-Kreiskonferenz in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img src="uploads/pics/Internet_KV_Miesbach__P1080613.JPG" width="705" height="489" border="0" alt="" title="" />Der neue Kreisvorsitzende Walter Sedlmayer (2. von rechts) mit seinem neuen Vorstands-Team und den Gästen Ingrid Simet (links) und Regina Besch (rechts).<br /><br />Nach der Eröffnung und Begrüßung der Delegierten und Gäste auf der gestrigen AWO-<a name="_GoBack"></a>Kreiskonferenz in Tegernsee, berichtete <b>Christine Negele, seit 2003 Vorsitzende des AWO Kreisverbandes Miesbach,</b> über die zahlreichen ehrenamtlichen Aktivitäten der sechs AWO Ortsvereine im Landkreis. Die Ortsvereine Bad Wiessee, Hausham, Holzkirchen, Miesbach, Tegernsee und Waakirchen engagieren sich sehr stark in der Seniorenarbeit, die im Landkreis eine sehr lange Tradition habe, in der Sozialberatung sowie in der Kinder- und Jugendarbeit, wie beispielsweise die Ferienaktivitäten und Kinderfeste.

Danach blickte Christine Negele in ihrem&nbsp; Rechenschaftsbericht auf die vergangenen Jahre ihrer Amtszeit zurück. So sorgte sie im Jahr 2003 mit wichtigen Entscheidungen dafür, dass der Kreisverband seinen Fachdienst für Integration und Migration erfolgreich weiterführen und ausbauen konnte. Dieser arbeitet bis heute selbständig und erfolgreich. Mit dem Fachdienst habe der Landkreis Miesbach bei der Migrationsberatung eine Vorreiterrolle übernommen. Aufgeteilt in eine Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) und einen Jugendmigrationsdienst (JMD), bei dem die Miesbacher mit dem Münchner AWO-Beratungsdiensten kooperiere, wurden seit der Eröffnung mehrere Hundert Migranten betreut. Darüber hinaus können Frauen in kleinen Gruppen und ohne Leistungsdruck ihre Deutschkenntnisse verbessern, Kontakte knüpfen und Alltagsthemen besprechen. Ein weiteres vom Bundesinnenministerium gefördertes Integrationsprojekt sei „Eltern aktiv“, das beispielsweise interkulturelle Eltern-Kind-Gruppen, muttersprachliche Elternkurse, schulbegleitende Trainingsgruppen oder auch Lehrerfortbildungen beinhaltet. 
Christine Negele machte deutlich, dass ihre Tätigkeiten als Kreisvorsitzende häufig durch die fachlich am Bedarf vorbei gehenden Vorgaben der Landes- und Bundesregierung, durch zunehmenden Verwaltungsaufwand&nbsp; sowie durch fehlende finanzielle Mittel geprägt gewesen seien. Dankend erwähnte sie, dass es „erst durch die freiwilligen Zuwendungen des Landkreises an die AWO-Einrichtung möglich ist, das umfangreiche Beratungs- und Unterstützungsangebot für die Spätaussiedler und Bürger mit Migrantenhintergrund aufrecht zu erhalten, denn die Bundesmittel würden nicht ausreichen“. Viel Unterstützung bekomme der Fachdienst dabei auch von den AWO-Ortsvereinen, sei es in Form von ehrenamtlicher Mitarbeit oder auch Spenden, sagte die Kreis-Vorsitzende.
Besonders bedauerlich finde sie die aktuell&nbsp; sichtbaren Parallelen zwischen 1989 und heute. Denn seinerzeit, als die AWO im Landkreis begann Spätaussiedler zu betreuen, verteilte die&nbsp; Regierung diese in Gasthöfen des Landkreises, ohne Ankündigung oder Information der Bürgermeister. „23 Jahre später findet eine Wiederholung bei der Unterbringung von Flüchtlingen statt die zeigt, dass nur die gesetzlichen Vorgaben eines Verteilerschlüssels vollzogen werden, aber kein Wille zur Aufnahme und Integration von Flüchtlingen gegeben ist.“
Wichtig sei es, die künftige Finanzierung der sozialen Arbeit auf neue Grundlagen zu stellen. „Es ist richtig von den Wohlfahrtsverbänden ein betriebswirtschaftliches Handeln zu verlangen. Aber es kann nicht sein, dass man als Träger der freien Wohlfahrt für die Ausführung gesellschaftlich notwendiger Arbeiten Geld mitbringen muss. Auch zwischen den verschiedenen Ebenen Bund, Land und Kommune muss die Aufteilung der finanziellen Lasten notwendiger sozialer Angebote und sozialer Arbeit anders erfolgen und kann nicht weiterhin zu Lasten der Kommunen gehen. Auf fast allen politischen Ebenen und auch in unserer Gesellschaft fehlt immer noch ein Integrationskonzept für ausländische Bürger/innen. Dieses wirkt sich auch für deutsche Bürger/-innen mit Migrationshintergrund aus. Deshalb braucht es eine Wertediskussion in unserem Land, die die Voraussetzung für eine andere Bewertung sozialer Arbeit ist“, forderte Christine Negele.

In ihrem Grußwort hob <b>Ingrid Simet,&nbsp;stellvertretende AWO-Vorsitzende,</b> hervor, dass diese Kreiskonferenz für den oberbayerischen Bezirksvorstand eine gute Gelegenheit sei, danke zu sagen. Lobend äußerte sie sich über die hervorragende Arbeit des AWO-Kreisverbandes&nbsp; im Bereich Integration und Migration, die nicht nur bedeutend für den Landkreis Miesbach, sondern auch sinnvoll&nbsp; für die Betroffenen sei. Aber auch die Ortsvereine zeigen ein beachtliches Engagement. Die&nbsp; Liste der ehrenamtlichen Angebote und Aktionen sei lang und abwechslungsreich, sagte die Vize-Vorsitzende anerkennend. 
Obwohl Studien belegen, dass rund 30 % der Bevölkerung sich ehrenamtlich engagieren, sei es nicht so einfach Ehrenamtliche zu finden. Viele möchten sich nur projektbezogen und nicht langfristig binden. „Dies zeigte beispielsweise die Vorbereitung der anstehenden Vorstandswahlen für den Kreisverband Miesbach, die sich als nicht leicht gestaltete, da vier Mitglieder des Vorstandes nicht mehr kandidieren konnten und es sich schwierig erwies Nachfolger/-innen zu finden“, sagte Ingrid Simet. 
Um das Ehrenamt zu fördern, habe der oberbayerische Bezirksverband&nbsp; die Charta zum „Bürgerschaftlichen Engagement“ herausgegeben&nbsp; und die Stiftung „AWO Ehrenamt lohnt“ gegründet.&nbsp; Diese soll sowohl in den Gliederungen als auch in den über 100 Einrichtungen des Bezirksverbandes zahlreiche Aktionen und Initiativen&nbsp; Engagement bereiter&nbsp; Menschen jeden Alters nachhaltig unterstützen; denn bürgerschaftliches Engagement werde auch in Zukunft ein wichtiges Zukunftsthema für die AWO Oberbayern sein, betonte Ingrid Simet.
Stellung nahm Ingrid Simet auch zu den Stichworten&nbsp; Mitgliedschaft bei der AWO, dem Bekanntheitsgrad des Wohlfahrtsverbandes und zum Fachkräftemangel. Auf diesen habe der oberbayerische AWO Bezirksverband dahingehend reagiert, indem&nbsp; er eine sehr öffentlichkeitswirksame Bildungs- und Ausbildungsoffensive für Pflegeberufe startete und&nbsp; für die Fachkräfte im Erziehungsbereich in München eine Fachakademie für Sozialpädagogik – zusammen mit dem KV AWO München-Stadt und der Hans-Weinberger-Akademie - gründete. Auch hob sie die Veränderungen durch&nbsp; den demographischen Wandel, die AWO-Forderungen für einen Mindestlohn sowie die steigende Armut und neue Betreuungsformen für ältere Menschen hervor. Alles große Aufgabenfelder und Herausforderungen für die AWO, so Ingrid Simet. 
Bei der scheidenden Christine Negele, die nicht mehr für den neuen Vorstand kandidiert, bedankte sich Ingrid Simet mit einem Blumenstrauß für ihre über viele Jahre geleistete ehrenamtliche Arbeit im Sinne der AWO.

Nach dem Bericht der <b>Kassiererin Christel Denk</b>, der Bestätigung der ordnungsgemäßen Kassenführung durch die <b>Revisoren Herta Kloo und Karl Gegenfurtner</b> und die einstimmige Entlastung des Kreisvorstandes, folgte die Wahl des neuen Kreisvorstandes. Die Wahlleitung übernahm <b>Jochen Holzkamm.</b>
Die Neuwahlen erbrachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender wurde Walter Sedlmayer, sein Stellvertreter Thomas Mandl, Kassiererin wurde Elisabeth Stumpf, Schriftführer Kurt Weber, Beisitzer sind Hannelore Schwarz, Tobias Voltl und Verena Zürl. Die beiden Revisoren sind Herta Kloo und Karl Gegenfurtner. 

<b>Diplom-Sozialpädagogin Christine Negele</b>, die aus beruflichen Gründen und wegen ihren politischen Ehrenämtern nicht mehr für den ehrenamtlichen Kreisvorsitz kandidieren konnte,&nbsp; gratulierte dem neuen Vorstand und war sichtlich froh, dass die zahlreichen Aufgaben des AWO Kreisverbands Miesbach weiter fortgesetzt werden können. Sie bedankte sich sehr herzlich bei dem bisherigen&nbsp; Vorstand sowie bei Lisa Braun-Schindler und Barbara Schäffler für die Unterstützung in den letzten Jahren und nahm mit Wehmut Abschied.

<b>Barbara Schäffler</b> von der AWO-Geschäftsstelle in Miesbach dankte Christine Negele stellvertretend für alle haupt- und ehrenamtlichen&nbsp; Mitarbeiter und betonte, dass Christine Negele in den vergangenen Jahren sehr&nbsp; viel Nachhaltiges ehrenamtlich auf den Weg gebracht habe. 

Die Abschlussworte kamen vom <b>neuen Vorsitzenden Walter&nbsp; Sedlmayer</b>, der die künftige Arbeit des AWO Kreisverbandes und den Ortsvereinen im Landkreis Miesbach unter das Motto „die AWO gemeinsam nach innen stärken und nach außen öffnen“ stellen und der Integrationsarbeit weiterhin mit dem Herzen begegnen möchte.<link http://www.merkur-online.de/lokales/landkreis-miesbach/kreativer-umgang-mangelsituationen-2290582.html - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster"></link>

<b>Münchner Merkur Landkreis Miesbach, 30. Mai 2012: </b><link http://www.merkur-online.de/lokales/landkreis-miesbach/kreativer-umgang-mangelsituationen-2290582.html - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster"><b>hier.</b></link>
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			<category>Verband</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 18:09:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>AWO Fürstenfeldbruck: Karina Werner wiedergewählt</title>
			<link>http://www.awo-obb.de/aktuelles/newsdetails/awo-fuerstenfeldbruck-karina-werner-wiedergewaehlt/0c55ead022e495f7a5328dcae11f804d/</link>
			<description>Der AWO Kreisverband Fürstenfeldbruck geht mit einer leicht veränderten Vorstandschaft in den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img src="uploads/pics/Internet_KV_FFB_P1080587.JPG" width="800" height="570" border="0" alt="" title="" />Karina Werner (links) mit ihrem neuen AWO Vorstand sowie den Gästen  Kathrin Sonnenholzner (rechts) und Regina Besch (2. von rechts).<br /><br /><b>Der AWO Kreisverband Fürstenfeldbruck geht mit einer leicht veränderten Vorstandschaft in den nächsten vierjährigen Turnus. Vorsitzende wurde wieder Karina Werner. </b>

<b>Karina Werner</b>, seit 1995 ehrenamtliche Vorsitzende des AWO Kreisververbands Fürstenfeldbruck, begrüßte auf der am vergangenen Samstag stattgefundenen Kreiskonferenz im Mehrgenerationenhaus die Delegierten und freute sich über die Ehrengäste Kathrin Sonnenholzner,&nbsp; Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des AWO Bezirksverbandes Oberbayern, sowie Regina Besch, Leiterin des Fachbereichs Mitgliederorganisation und Bürgerschaftliches Engagement des oberbayerischen AWO Bezirksverbandes.

Nach einer Gedenkminute für Otto Oesterlein, stellvertretend für alle verstorbenen Mitglieder in den letzten vier Jahren, folgte der umfangreiche Rechenschaftsbericht der Kreisvorsitzenden. So betreue der AWO Kreisverband Fürstenfeldbruck die neun Ortsvereine in Eichenau, Emmering, Fürstenfeldbruck, Germering, Grafrath, Gröbenzell, Jesenwang, Maisach sowie Olching und stehe den Ortsvereinsvorsitzenden mit Rat und Tat zur Seite. „Die Ortsvereine sind mit eigenen Programmen sehr aktiv, die von der Mittagsbetreuung an Schulen, über Vorträge und Reisen bis hin zu den klassischen Seniorennachmittagen reichen“, sagte Karina Werner. 

Als eigene Einrichtungen betreue der AWO Kreisverband Fürstenfeldbruck ein äußerst umfangreiches Leistungsangebot von Familien und Jugendhilfen, wie beispielsweise die&nbsp; Erziehungsbeistandschaften, das sozialpädagogisch betreute Wohnen für junge Volljährige,&nbsp; die mobile Familienberatung, die&nbsp; sozialpädagogische Familienhilfe, die Jugendsozialarbeit an Schulen und die Erlebnispädagogik. Ferner bieten die AWO-Familien- und Jugendhilfen diverse Projekte und Trainings für Schülerinnen und Schüler gebundener Ganztagsschulen in Fürstenfeldbruck an und sind Träger der Mittagsbetreuung an den drei Grundschulen in Gröbenzell. Auch eine interkulturelle Lernstube für Mütter und Kinder mit Migrationshintergrund habe der Kreisverband aufgebaut und das Streitschlichter-Projekt „Street Kids“ für Kinder- und Jugendliche durchgeführt. Außerdem habe der Stadtrat im Rahmen des Projekts „Soziale Stadt“ an den AWO Kreisverband die Trägerschaft für das Quartiersmanagement, die soziale Beratung und die interkulturelle Arbeit mit Kindern und Jugendlichen übertragen, erläuterte Karina Werner.
Zu den Einrichtungen des Kreisverbandes gehöre aber auch noch der ambulante „Mobile Soziale Dienst“. „Nur 6 Mitarbeiter hatte der AWO Kreisverband, als sie 1995&nbsp; zur Kreisvorsitzenden gewählt wurde. Seitdem ist die Mitarbeiterzahl auf 70 angewachsen. Im&nbsp; September 2010 wurde der „Mobile Soziale Dienst“ bei einer unangemeldeten Qualitätsprüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen sogar mit einer glatten 1 bewertet. Damit zählt der ambulante AWO-Dienst in Fürstenfeldbruck zu den Besten in ganz Deutschland“, sagte Karina Werner stolz. Neu sei das niederschwellige Angebot&nbsp; „Cafe Memory“, das einmal in der Woche ältere Menschen betreue, damit die Angehörigen für ein paar Stunden entlastet werden und etwas erledigen können.

Danach erläuterte <b>Kassierer Michael Fiedler</b> ausführlich den Kassenbericht, den die <b>Revisoren Hermann Zentner und Herbert Lieb</b> ohne Beanstandungen bestätigten. Die empfohlene Entlastung des Kreisvorstandes wurde einstimmig angenommen.

Der <b>stellvertretende Kreisvorsitzende, Ulrich Schmetz</b>, dankte anschließend im Namen des Vorstandes Karina Werner für ihren unermüdlichen engagagierten Einsatz als ehrenamtliche Kreisvorsitzende, für den sie oft 35 bis&nbsp; 40 Stunden wöchentlich im Einsatz sei. Besonders betonte Ulrich Schmetz&nbsp; die Bereitschaft von Karina Werner, noch einmal zu kandidieren. Dafür gab es kräftigen Applaus.

In ihrem Grußwort überbrachte die <b>stellvertretende Bezirksvorsitzende Kathrin Sonnenholzner</b> Grüße vom gesamten oberbayerischen Bezirksvorstand, &quot;dem sehr an einer guten Zusammenarbeit mit den AWO Kreisverbänden liegt&quot;. 
Sie hob hervor, dass die AWO zu den großen Fürsprechern für einen ausgleichenden Sozialstaat gehöre und sich deshalb aktiv in die sozial- und gesellschaftlichen Diskussionen einmische. Insbesondere&nbsp; fordere die AWO konkrete Maßnahmen, um der steigenden Armut entgegenzuwirken. Hierzu nannte sie Stichworte wie gleiche Bildungschancen für Alle, Mindestlohnforderungen, gute Pflege nicht nur für Reiche, Betreuungsangebote, die Familien wirklich helfe, Inklusion und tatsächlich gelebte Offenheit für Menschen mit Migrationshintergrund.
Auch die Themen Bürgerschaftliches Engagement&nbsp; und Gewinnung von neuen und jüngeren Mitgliedern&nbsp; sprach die Landtagsabgeordnete an, auf dessen Stärkung und Unterstützung&nbsp; der AWO Bezirksverband Oberbayern auch zukünftig großen Wert lege.
Karina Werner, dem Kreisvorstands-Team, den Ortsvereinsvorsitzenden und den zahlreichen aktiven AWO-Freundinnen und Freunden dankte Kathrin Sonnenholzner für ihren großartigen ehrenamtlichen Einsatz in den letzten Jahren. Durch ihre zahlreichen sozialen Angebote und Aktivitäten sei die AWO aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck nicht mehr wegzudenken. 

Danach wurde die Neuwahl des Vorstandes für die nächsten 4 Jahre vollzogen, der sich wie folgt zusammensetzt: 1. Vorsitzende wurde wieder Karina Werner, ihre 8 Stellvertreter sind: Michael Fiedler, Monika Fiedler, Michael Gumtau, Ulrich Schmetz, Saskia Schon, Klaus Strasser, Ingrid Wild.

Den krönenden Abschluss machte <b>Sepp Raith,</b> „ein Urgestein der bayerischen Kleinkunstszene“. Mit kraftvollen und mit Wortkreationen gespickten Songs, aber auch einfühlsamen Balladen verstand er es, die Teilnehmer der AWO-Kreiskonferenz zu begeistern.&nbsp; ]]></content:encoded>
			<category>Verband</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 22:26:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>AWO Oberbayern veröffentlicht Qualitätsbericht 2011 </title>
			<link>http://www.awo-obb.de/aktuelles/newsdetails/awo-oberbayern-veroeffentlicht-qualitaetsbericht-2011/0a4f28a3339279d8eaaab33ff48e109c/</link>
			<description>Unser Qualitätsbericht 2011 richtet sich an Kunden, Angehörige und Partner sowie an die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <br /><br /><p style="PADDING-BOTTOM: 5px; MARGIN: 0px; PADDING-TOP: 2px">Unser&nbsp;Qualitätsbericht 2011 richtet sich an&nbsp;Kunden, Angehörige und Partner sowie an die interessierte Öffentlichkeit.</p>
<p style="PADDING-BOTTOM: 5px; MARGIN: 0px; PADDING-TOP: 2px">Ziel des jährlich erscheinenden Qualitätsberichtes des Bezirksverbandes Oberbayern&nbsp;ist es, die Qualität unserer Dienstleistungen in den Bereichen Altenhilfe, Kindertageseinrichtungen, Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie in der Sozialpsychiatrie transparent darzustellen. Zudem macht der Bericht unsere Bestrebungen deutlilch, das hohe Qualitätsniveau zu festigen und weiterzuentwickeln.</p>
<p style="PADDING-BOTTOM: 5px; MARGIN: 0px; PADDING-TOP: 2px">Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten können Sie den Qualitätsbericht <link fileadmin/awo/Portal/Dokumente/AWO_OBB_Qualitaetsbericht_2011.pdf - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">hier lesen.</link></p>]]></content:encoded>
			<category>Verband</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 08:44:00 +0200</pubDate>
			
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