Die AWO ist ein unabhängiger, moderner und bundesweit aktiver Sozialverband und einer der sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege.
Als einer ihrer größten Bezirksverbände ist der AWO Bezirksverband Oberbayern e.V. nicht nur sozialpolitisch aktiv, sondern auch Träger von rund 110 Einrichtungen und Angeboten für Kinder, Jugendliche, Familien, Senioren und psychisch kranke Menschen.
Wir fragen nicht nach nationaler, politischer, konfessioneller, beruflicher oder gesellschaftlicher Zugehörigkeit, sondern sind Ansprechpartner für alle gesellschaftlichen Gruppen. In allen AWO Einrichtungen prägen die Grundwerte Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Toleranz und Solidarität unsere Arbeit.
Der seit 1. Juli 2000 amtierende Bezirksvorsitzende der oberbayerischen AWO, Altöttings Erster Bürgermeister Herbert Hofauer, wurde am 21. Juli 2012 auf der Bezirkskonferenz in Grafing (Landkreis Ebersberg) wieder mit großer Mehrheit für weitere vier Jahre gewählt.

Herbert Hofauer
Altöttings Erster Bürgermeister
1. Vorsitzender
Auch den vier stellvertretenden Vorständen wurde durch die Wiederwahl das uneingeschränkte Vertrauen ausgesprochen:

Peter Dingler
Rechtsanwalt,
Stellvertretender Vorsitzender

Kathrin Sonnenholzner, MdL
Stellvertretende Vorsitzende

Ingrid Simet
Stellvertretende Vorsitzende
Gleichstellungsbeauftragte AWO Oberbayern

Max von Heckel
Stellvertretender Vorsitzender,
Bankvorstand und Stadtkämmerer a.D.,

Am 28. August 1963 fand die größte Protestaktion in der amerikanischen Geschichte statt: Der »Marsch auf Washington«. Der Protest richtete sich gegen Rassismus und Armut. Vor dem Lincoln Memorial hielt Dr. Martin Luther King die historisch gewordene Rede I HAVE A DREAM - Ich habe einen Traum.
Heute haben wir, 400.000 Mitglieder, 130.000 aktive Ehrenamtliche, 120.000 Beschäftigte der AWO in Deutschland, angesichts von menschenmordendem Rassismus im eigenen Land und in der Welt und angesichts zunehmender Armut in der Welt und im eigenen Land einen Traum:
dass Arbeitslose in Deutschland wieder eine Beschäftigung finden, dass Arbeitsförderung und nicht Arbeitslosigkeit Perspektive für die Betroffenen ist.
dass die Gesunden für die Kranken einstehen, die Kranken so umsorgt und betreut werden, dass sie gesund werden können und nicht der Geldbeutel ihr Befinden bestimmt. Gesundheit ist für alle das teuerste Gut.
dass die Gebrechlichen, die Behinderten, die Pflegebedürftigen Solidarität und Sicherheit erhalten, ihre Menschenwürde behalten und nicht zum Spielball von Egoismus, Verbohrtheit und Geldgier werden.
dass Menschen ohne Obdach, Menschen in Armut an unserer Wohlstandsgesellschaft nicht verzweifeln müssen.
dass zu den deutschen Tugenden die der Toleranz und Gastlichkeit zählen, dass Menschen, die zu uns kommen, so behandelt werden, wie wir behandelt werden möchten.
dass das Morden von Menschen, die eine andere Haut- und Haarfarbe, eine andere Sprache, einen anderen Glauben haben, aufhört: hier und in der Welt.
dass Gewalt nicht wirtschaftlichen Interessen untergeordnet wird, dass Gewalt zwischen Völkern nicht länger unter dem Deckmantel der Diplomatie toleriert wird, dass Folter gegen Andersdenkende von der zivilisierten Staatengemeinschaft geächtet wird, dass Gewalt gegen Kinder und Frauen hier und in der Welt nicht hingenommen wird, dass wir uns an die alltägliche Gewalt in den Medien nicht gewöhnen.
dass wir Vertrauen in die Politik haben können, dass Moral, Anstand, Wahrhaftigkeit den Menschen eine Perspektive geben.
dass Gerechtigkeit und Solidarität nicht nur ein Traum bleiben.