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Gemeinsam, nicht einsam
12
Juni 2020

Chancen der Digitalisierung für alle

Live Ticker zur Auftaktveranstaltung der ersten AWO Woche digital

 

Welche Chancen bietet die Digitalisierung und was kann die AWO dazu beitragen, dass alle Menschen die Vorteile der Digitalisierung nutzen können und nicht abgehängt werden. Das war das Thema der Auftaktveranstaltung des AWO Bundesverbands am 12. Juni zur ersten AWO Woche digital vom 13. bis 20. Juni. Gäste waren:

  • Laura-Kristine Krause (Geschäftsführerin von More in Common Deutschland, Co-Vorsitzende von D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt),
  • Ingrid Lebherz (Geschäftsführerin von AWO International) und
  • Nils Peter (Vorsitzender der Bundesjugendwerks der AWO)

Der folgende Live Ticker bietet die Möglichkeit, die Veranstaltung auch ohne Anmeldung bzw. Verwendung eines Webkonferenzen-Tools noch einma zu verfolgen. Eine Übersicht über das Programm der AWO Woche digital gibt's unter www.echt-awo.org und in den Sozialen Medien unter #echtawo.

16:00 Uhr: In 5 Minuten geht es los...

16:06 Uhr: Herzlich willkommen von Georg Förster, AWO Bund, Moderator der Veranstaltung

16:12 Uhr: Herzlich willkommen von Wilhelm Schmidt, Vorsitzender des Präsidiums AWO Bund, der Konferenzen gerne auch wieder persönlich eröffnen würde.

16:20 Uhr: In diesen Zeiten ist es wichtig, etwas Neues auszuprobieren. Mit der digitalen Konferenz bringen wir auch ein Pilotprojekt auf den Weg. (Wilhelm Schmidt)

16:25 Uhr: In der Woche vom 13. bis 20. Juni haben wir ein buntes Programm, circa 40 Aktionen. Rund 170 Personen haben sich jetzt schon angemeldet. Gebt den Anmeldelink gerne immer noch weiter. Es gibt bewusst keinen Anmeldeschluss. (Georg Förster)

16:30 Uhr: Vorstellungsrunde per Mentimeter - wer ist ehrenamtlich, wer der Konferenzteilnehmer hauptamtlich tätig? Und auf welcher Ebene: international, Bund, Land, Bezirk, Kreis, Ortsverein? Ergebnis: Die meisten Teilnehmenden sind hauptamtlich bei der AWO, die meisten auf internationaler, Bundes- oder Bezirksebene. 

16:40 Uhr: Break-out in Kleingruppen mit jeweils drei anderen Teilnehmern - welche Chancen bietet die digitale Aktionswoche für die AWO? Ergebnis: Digitalisierungsschub, Innovationen, Begegnungen, Lernen, Vernetzung, Spaß, Umweltschutz, Flexibilität, Gemeinschaft, ...

16:50 Uhr: Impulsvortrag von Laura Krause, die mit ihrer Arbeit versucht, das Verbindende zwischen den Menschen zu stärken. Was bedeutet die Digitalisierung für die Gesellschaft?

17 Uhr: Laura Krause stellt Fragen aus der Studie "Die andere deutsche Teilung" vor. Unter anderem: Kann in Deutschland der Zusammenhalt gelingen? Knapp die Hälfte der Menschen glaubt, dass das klappt. Aber: Zusammenahlt ist kein Selbstläufer, sondern es gibt Bedingungen, unter anderem Vertrauen - Vertrauen zwischen Politik und Gesellschaft, Vertrauen zwischen den Menschen untereinander.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: 30 Prozent der Menschen in Deutschland sagen, dass sie sich oft einsam fühlen, auch junge Menschen. Für mehr Zusammenhalt braucht es Brücken zwischen Menschen, die unterschiedlich denken, zum Beispiel über Debatten und Begegnungen. Vor allem persönliche Begegnungen sind jedoch gerade schwierig.

Hier könnte man sich der drei Potentiale der Digitalisierung bedienen und

  • Berührungspunkte schaffen, um Menschen mit Informationen zu versorgen,
  • neue Möglichkeiten für Engagement schaffen,
  • neue Kommunikationswege schaffen und neuen Input erhalten.

17:05 Uhr: Muss die AWO digitaler werden? Antwort: Das Digitale wird das analoge Treffen nicht ersetzen, sondern ergänzen.

17:10 Uhr: Ein Rückblick auf den Beginn der Corona-Pandemie im März: Das Hauptamt reagierte schnell auf die Krise. Dann wurde das Ehrenamt einbezogen und die erste Präsidiumssitzung wurde digital abgehalten. Die momentane Situation kann genutzt werden, um einen sinnvollen Ausgleich zwischen analogen und digitalen Treffen zu finden. (Wolfgang Stadler, Vorsitzender des Vorstands AWO Bund) 

17:15 Uhr: Es gibt in allen Altersgruppen Menschen, die bereit sind, die Wege der Digitalisierung zu gehen. (Georg Förster) 

17:20 Uhr: Das Bundesjugendwerk hat die Bundeskonferenz mit 100 Delegierten und bis zu 100 Gästen digital abgehalten. Das Format ersetzt keine reguläre Bundeskonferenz, kann aber auf jeden Fall eine Ergänzung sein. Ein Teilnehmer lag beispielsweise die komplette Konferenz im Bett und konnte trotzdem teilnehmen. Außerdem konnten Menschen, die nicht ein ganzes Wochenende wegfahren können (z.B. aus familiären oder finanziellen Gründen), stundenweise teilnehmen. Vielen Teilnehmenden fehlte der informelle Teil der Konferenz, so die Evaluation der Veranstalter. Und: Die Organisation der digitalen Konferenz war ein Berg an Arbeit. (Nils Peter)

17:30 Uhr: Für AWO International ist die digitale Aktionswoche besonders interessant. Es stellen sich Fragen wie: Wie erreichen wir neue Interessenten? Wie kommen wir als kleine Einheit noch intensiver mit dem Verband in Kontakt und Austausch? Außerdem gehört für AWO International das Digitale schon immer dazu, weil es preiswerter ist, weil es schneller ist, weil es die Organisation weltweit erleichtert. (Ingrid Lebherz)

17:40 Uhr: Zwei Dimensionen von Social Media sollte man sich bewusst sein.

  • Debatten sind manchmal sehr anstrengend.
  • Die Diskussionen bilden nicht die Gesellschaft ab, sondern nur einen Ausschnitt.

Aber (neben aller Kritik an Facebook und Co.): Wem überlässt man das Feld, wenn man die Sozialen Medien verlässt? Unsere Stimmen braucht man in den Sozialen Medien auch. (Laura Krause)

17:45 Uhr: Ergebnisrunde - was sollte bleiben nach der Krise? Home Office bzw. mobiles Arbeiten, weniger Reisen, Beteiligung und Produktivitätssteigerung durch Digitalisierung, Zusammenhalt, der Mut zu experimentieren, Solidarität und vieles mehr.

17:55 Uhr: Ausblick auf das Programm der ersten AWO Woche digital. Es gibt keinen Anmeldeschluss. Man kann sich jederzeit anmelden! Macht mit, werdet teil des Experiments.