Sie sind hier:  Verband aktuell
Aktuelles
Lesepaten aus dem AWO Mehrgenerationenhaus Landsberg feierten 10. Geburtstag
03
November 2020

Neues aus dem Mehrgenerationenhaus: Ehrenamtliche bekommen Zertifikate im Foyer des Landratsamts

Jedes Jahr organisiert das AWO-Mehrgenerationenhaus Landsberg eine Qualifizierung für Ehrenamtliche, die den Landkreis mit ihren Projektideen bereichern. Heuer zum elften Mal. Die Aktiven hatten mit Corona-Bedingungen zu kämpfen.

Margit Horner-Spindler überreichte die Zertifikate zum seniorTrainer mit individueller Visitenkarte und einer Rose: Wolfgang Buchard, Hilda Demmler, Petra Hammer, Wolfgang Hüper, Elke James, Helmtrud Motzer, Ute Nowak, Edward Reiche, Max Unger, Natasha Vaughan und Martin Vollhaber. (Foto Antonela Novokmet LRA)

Zwölf Teilnehmer wurden wieder erfolgreich zum/zur seniorTrainer/in ausgebildet: Jetzt konnten die Schützlinge um Christa Jordan, Kommunikationstrainerin aus dem AWO-Mehrgenerationenhaus (MGH), im Foyer des Landratsamtes Landsberg ihre Zertifikate entgegennehmen. MGH-Leiterin Betina Ahmadyar begrüßte die „Neuen“ und freute sich über die Verstärkung in der Riege der Ehrenamtlichen.

In ihrer Begrüßungsrede hob die stellvertretende Landrätin Margot Horner-Spindler hervor, dass gerade der soziale Zusammenhalt den Reichtum einer Gesellschaft bildet und dieser besonders durch das ehrenamtliche Engagement möglich ist. Sie wünschte den neuen Seniortrainern gute Ideen, Freude und Erfolg bei der gemeinsamen Realisierung neuer Projekte.

Auch Landsbergs Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl brachte ihre Freude zum Ausdruck, dass in der jetzt schwierigen Zeit der Pandemie der 11. Kurs erfolgreich beendet werden konnte und führte dies in erster Linie auf die Leistung der Teilnehmer und das beispielhafte Engagement von Christa Jordan zurück. Individuelle Unterstützung sei in Krisenzeiten, besonders in sozialen Projekten für ältere und hilfebedürftige Mitglieder der Gesellschaft, sehr willkommen, lobte sie.

Christa Jordan wies auf die Schwierigkeiten bei der Kursdurchführung hin: Im März musste die Ausbildung pandemiebedingt nach vier Tagen unterbrochen werden. Erst im September konnte es weitergehen. In die Zukunft will sie aber positiv schauen. „Ehrenamt kennt keine Altersgrenze und keinen Ruhestand“ – dieses Motto soll auch für den Kurs 2021 gelten. Denn: Fähigkeiten als Netzwerker, Projektentwickler, Berater oder Teamer sind künftig mehr gefragt denn je.

Christa Jordan gab einen kurzen Überblick über die neu entstandenen Projekte und Ideen aus dem diesjährigen Kurs. „Senioren kochen gemeinsam“, „Improtheater für Senioren“ und „Speed-Dating für Senioren“ werden angeboten sobald es die Corona-Beschränkungen erlauben. Insgesamt sind in den vergangenen elf Jahren schon 132 Ehrenamtliche zum seniorTrainer ausgebildet worden. Ein dickes Dankeschön ging an Barbara Juchem, Stadt- und Kreisrätin, Senioren- und Behindertenbeauftragte. Sie hatte sich für den Kurs eingesetzt und sich um geeignete Räumlichkeiten gekümmert.

Text: seniorTrainer der ersten Stunde, Peter Draxlbauer