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Projekte im Verband

Kooperation für Studium „Pflegewissenschaft“

TH Rosenheim gründet mit regionalen Partnern Ausbildungsverbund für den Studiengang Pflegewissenschaft

Rosenheim, 27. Juli 2021 – Gemeinsam mit verschiedenen Einrichtungen und Verbänden, unter anderem mit dem AWO Bezirksverband Oberbayern e.V., hat die Technische Hochschule den hochschulischen Ausbildungsverbund Pflegewissenschaft auf den Weg gebracht. Er ermöglicht, sowohl die praktischen als auch die theoretischen Bestandteile bei der hochschulischen Ausbildung zur Pflegefachfrau (B.Sc.) beziehungsweise zum Pflegefachmann (B.Sc.) im Studiengang Pflegewissenschaft in einem Verbund zu organisieren. Die Studierenden der TH Rosenheim sind künftig gleichzeitig Auszubildende eines Trägers der praktischen Ausbildung.

Vorstandsvorsitzende Cornelia Emili unterzeichnete am 27. Juli 2021 den Vertrag zum hochschulischen Ausbildungsverbund.

Pressemitteilung: TH Rosenheim gründet mit regionalen Partnern Ausbildungsverbund für den Studiengang Pflegewissenschaft
 

„Vor(ur)teile erkennen - mit Vielfalt zum Zusammenhalt“

Klient*innen und Mitarbeiter*innen kommen oft aus unterschiedlichsten Herkunftsländern. In der täglichen Arbeit trifft man dadurch auf verschiedene kulturelle Prägungen, Werte und Umgangsformen. Als Träger ist es dem Bezirksverband Oberbayern wichtig, Mitarbeiter*innen und Klient*innen darin zu unterstützen, gegenseitige Vorurteile abzubauen, einen konstruktiven Umgang miteinander zu leben, Vielfalt als Stärke wahrzunehmen und eine klare gemeinschaftliche Haltung gegen Ausgrenzung zu etablieren.

Gefördert durch die Glücksspirale

Im Bereich der Kinderbetreuung wurde bereits mit dem Projekt „Kivobe“ (Kindern vorurteilsbewusst begegnen) der Grundstein für einen offenen und reflektierten Umgang mit Vielfalt gelegt. Der Vorstand plant daher, das erfolgreiche Projekt in allen Fachabteilungen sowie in der Hauptverwaltung einzuführen. Die Konzeptionierung wird aktuell von der Glückspirale gefördert. Weitere Fördermittelgeber werden derzeit noch gesucht. Laufzeit des Projektes ist 3 Jahre.

Fragen beantwortet die Projektleiterin unter sabine.erb@awo-obb.de.

Projekte in unseren Einrichtungen

In den Einrichtungen der AWO Oberbayern gibt es zahlreiche Projekte in den unterschiedlichen Fachbereichen. Sie interessieren sich dafür? Dann folgen Sie einfach den jeweiligen Links.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an die Unternehmenskommunikation.
 

Direkt zu: Projekte in den Kitas

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Direkt zu: Projekte in der Kinder- und Jugendhilfe

Projekte in den Kitas

PAKTan - Physische Aktivität von Kindern in Kitas altersgerecht nutzen

Das Projekt läuft vom 01.03.2020 bis 28.02.2023 in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften der TU München (TUM) und der AWO Oberbayern. Im Kern geht es um die nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation und Zukunftschancen von Kindern. Es sind insgesamt 3 Kindertageseinrichtungen der AWO Oberbayern beteiligt mit insgesamt 267 Kindern im Alter zwischen ein und zwölf Jahren. Weitere Informationen.

 

Sprachkitas - Sprachliche Bildung als fester Bestandteil in der Kita

Sprache ist der Schlüssel zur Welt – und die Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und einen erfolgreichen Bildungsverlauf. Das Bundesfamilienministerium fördert mit dem Bundesprogramm die alltagsintegrierte sprachliche Bildung als festen Bestandteil in der Kindertagesbetreuung. Weitere Schwerpunkte sind die Zusammenarbeit mit Familien und die Umsetzung inklusiver Pädagogik. Der Info-Flyer gibt eine Übersicht über die Struktur des Programms.

Bei der AWO Oberbayern nehmen insgesamt 10 Kitas an diesem Projekt teil (Stand: 9/2021):

Kinderhaus Villa Kunterbunt in Weilheim | Kindergarten Blumenstraße in Unterföhring | Kinderhaus am Valentinspark in Unterschleißheim | Kindergarten AWOlino in Penzberg | Kindertagesstätte Rasselbande in Unterschleißheim | Kinderhaus an der Pappelstraße in Taufkirchen | Kindergarten Sonnenstrahl in Landsberg | Kindergarten Brucker Strolche in Fürstenfeldbruck | Kindergarten Regenbogen in Hallbergmoos

Modellprojekt Medienkompetenz - Digitale Bildung in der Kita

Zweijähriger Modellversuch im AWO-Kinderhort in Unterföhring: Mit diesem Projekt will das Bayerische Familienministerium tragfähige Konzepte und praxisnahe Materialien für die digitale Bildung in Kindertageseinrichtungen entwickeln und erproben.

Weitere Informationen gibt es direkt bei der Einrichtung.

Kivobe - Kindern vorurteilsbewusst begegnen

"Kivobe" ist ein vom Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördertes Projekt. Es basiert auf dem von der Fachstelle Kinderwelten entwickelten inklusiven Praxiskonzept der vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung. Ausgangspunkt des Projekts ist die Erkenntnis, dass niemand, auch nicht pädagogisches Fachpersonal in Kindertagesstätten, anderen Menschen vollkommen vorurteilsfrei begegnet.

Die Projektlaufzeit war vom 01.03.2017 bis 29.02.2020. Auch nach Abschluss des Projektes können sich unsere AWO-Einrichtungen anhand des Praxisbuches einen Eindruck verschaffen, welche Ergebnisse im Projekt erarbeitet wurden und wie Sie den Kindern im täglichen Kita-Leben vorurteilsbewusst begegnen können.

Weitere Informationen zum Projekt:

Infos AWO-Bundesverband | Infoflyer Kivobe | Kivobe-Fachtag in Maisach 2019

Kivobe-Abschlusstagung Berlin | Artikel Kivobe WIR-Heft Ausg. 2/2018

 

Projekte in den Seniorenzentren

BEVOR-Studie - Gesundheitliche Vorausplanung

Die BEVOR-Studie untersucht, welche Folgen die Einführung der gesundheitlichen Vorausplanung gemäß § 132 g SGB V in stationären Pflegeeinrichtungen für die Beteiligten sowie auf der Systemebene hat. Was ist dabei künftig zu beachten, um bestmöglich im Sinne der Bewohner*innen zu handeln.
Das AWO-Seniorenzentrum 'Gertrud-Beyer-Haus' in Kirchseeon nimmt mit 37 Bewohner*innen an dieser bundesweit angelegten Studie teil.

Ziel der Studie ist es zu überprüfen, inwieweit das Konzept von „Behandlung im Voraus Planen“ dazu führt, dass Bewohner*innen der teilnehmenden Einrichtungen vermehrt so behandelt werden, wie es ihren Wünschen entspricht. Hinzu wird eine psychische Entlastung der Angehörigen und der behandelnden Teams erwartet und eine Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der bisherigen Regelversorgung.

Hier die  Links zum Projekt:
BEVOR- Projektleitung deutschlandweit Uniklinik Düsseldorf:
https://www.uniklinik-duesseldorf.de/patienten-besucher/klinikeninstitutezentren/institut-fuer-allgemeinmedizin/advance-care-planning-acp
Regionale BEVOR-Projekt stelle LMU München:
https://www.egt.med.uni-muenchen.de/forschung/forsch_projekte/patientenversorgung/bevor-projekt/index.html

Generalistische Pflegeausbildung

Im Herbst 2019 wurde die Generalistische Pflegeausbildung eingeführt. Durch die Zusammenführung der bisherigen Pflegefachberufe in den Bereichen der „Altenpflege“, „Gesundheits- und Krankenpflege“ und „Gesundheits- und Kinderkrankenpflege“, ist ein neues Berufsbild entstanden. Etwa 40 Auszubildende starteten im Oktober 2020 ins 1. Lehrjahr.

Der AWO Bezirksverband Oberbayern e.V. als Träger der praktischen Ausbildung trägt die Verantwortung für die Organisation und Durchführung der praktischen Ausbildung einschließlich der Koordination mit den anderen an der praktischen Ausbildung beteiligten Einrichtungen. Er erstellt einen Ausbildungsplan, auf dessen Grundlage die praktische Ausbildung erfolgt. Der Ausbildungsplan ist Bestandteil des Ausbildungsvertrages.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat einen Infoflyer zur Pflegeausbildung herausgegeben.

Alle Informationen rund um die Generalistische Ausbildung bei der AWO.

Und wir haben einige von unseren neuen Azubis befragt. Zum Interview geht es hier.

Präventionsprojekt „Gesundheitsförderung und Gewaltprävention in Pflegeheimen“

Gute Arbeitsbedingungen für Pflegende und ein gutes Leben für die Heimbewohnerinnen und -bewohner – ohne Demütigungen oder andere Formen von Gewalt – gehören zusammen und bedingen einander. Das ist das Anliegen des Projekts PFLEGE IN BAYERN – GESUND + GEWALTFREI.

Unser AWO-Seniorenzentrum in Traunreut nimmt an dem wissenschaftlichen Projekt teil, welches auf 3 Jahre festgelegt ist. Mit Projektbeginn wird die Einrichtung fachlich durch einen Coach unterstützt, der den Prozess im Haus begleitet.

Im Projektverlauf wird mit den Beteiligten an Konzepten, Maßnahmen zur Organisationsentwicklung und Methoden zur Prozessveränderung gearbeitet.

Das Projekt ist eine Initiative von AGP Sozialforschung Freiburg, in Zusammenarbeit mit der Hans-Weinberger-Akademie der AWO e.V., München, und der Hochschule München. Es ist ein Präventionsangebot von gesetzlichen Pflege- und Krankenkassen in Bayern.

Einen Projekt-Überblick erhalten Sie mit diesem Infoflyer.
 

Memore-Box - Geistige und körperliche Fähigkeiten fördern

Das AWO-Seniorenzentrum in Miesbach nimmt an einer deutschlandweiten Studie zum Thema „Computerbasiertes Trainingsprogramm für Senioren“ teil. Damit ist das Inge-Gabert-Haus eine von zwei Einrichtungen in Bayern, die dafür ausgewählt wurden.

Seit Oktober vergangenen Jahres sind insgesamt fünf rüstige Senior*innen an der wissenschaftlichen Studie beteiligt. Diese wurde von der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin in Zusammenarbeit mit der Barmer-Krankenkasse und der Charité ins Leben gerufen. Mit einem extra für ältere Menschen geschaffenen Computerprogramm, der Memore-Box, trainieren die Senior*innen dreimal pro Woche. Das Projekt dauert ein Jahr. Weitere Informationen.

Modellprojekt Dein Haus 4.0 - Musterwohnung für Rehabilitationspatienten

Im neuen AWO-Zentrum Freilassing ist eine Musterwohnung für Rehabilitationspatienten untergebracht.

Der Landkreis Berchtesgadener Land hat als Kooperationspartner gemeinsam mit der Hochschule Rosenheim vom Ministerium für Gesundheit und Pflege die Förderung zur Musterwohnung über das Projekt Dein Haus 4.0 erhalten. Die Musterwohnung soll sowohl zu Beratungs- und Schulungszwecken als auch zum Testwohnen zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Informationen:

Pressemitteilung vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

 

Projekte in der Kinder- und Jugendhilfe

Bezirksjugendwerk Oberbayern - volle Kraft voraus!

Das Jugendwerk der Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist ein selbstständiger und basisdemokratischer Kinder- und Jugendverband. Zwischen dem siebten und dreißigsten Lebensjahr kannst Du dich bei uns einbringen und mitmachen!

Das Jugendwerk ist (partei-)politisch & konfessionell ungebunden und orientiert sich an seinen Werten Freiheit, Gerechtigkeit, Gleichheit, Toleranz, Solidarität und Emanzipation. Im Jugendwerk engagieren sich Kinder und Jugendliche für Kinder und Jugendliche. Basierend auf dem Prinzip der Freiwilligkeit und des Ehrenamts werden Bildungs- und Freizeitangebote auf die Beine gestellt (z.B. Jugendleiter*innen-Ausbildungen, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen, Workshops, Podiumsdiskussionen, soziale Projekte, Seminare u.v.m.).

Jugendwerk heißt:

  • ...Spaß haben!
  • ...(bundesweit) Gleichgesinnte kennenlernen!
  • ...gestalten!
  • ...anpacken!
  • ...(zivilgesellschaftliche) Verantwortung übernehmen!
  • ...fürs Leben lernen!

Du und/oder Dein Freundeskreis wollen sich ehrenamtlich engagieren? Ihr möchtet Euch am Auf- und Ausbau Eures Jugendwerkes vor Ort in Oberbayern beteiligen?

Dann kontaktiert uns unter bezirksjugendwerk@awo-obb.de und folgt uns auf Instagram.

Weitere Informationen und Ansprechpartner findet ihr hier.