Sie sind hier:  Verband aktuell
Aktuelles
Jahresversammlung des AWO Stadtverbands Schrobenhausen
04
Mai 2018

Stabwechsel im Vorstand der AWO Oberbayern: Cornelia Emili wird Vorsitzende

 

 

 

Am 1. Mai 2018 bekam der AWO-Bezirksverband Oberbayern nach fast drei Jahrzehnten eine neue Geschäftsführung. Cornelia Emili löst als neue Vorstandsvorsitzende Andreas Niedermeier ab, der den Verband 28 Jahre erfolgreich leitete und nun in den wohlverdienten Ruhestand geht. Mit dem Stabwechsel an der Unternehmensspitze beginnt nicht nur für die Belegschaft eine neue Ära, denn kein leitender Angestellter hatte je einen anderen Vorgesetzten. Niedermeier genoss auch in Fachkreisen und bei politischen Kooperationspartnern einen ausgezeichneten Ruf. So fanden viele seiner innovativen Ideen und fachlichen Impulse über den eigenen Verband hinaus Niederschlag. Der AWO-Bundesverband und andere Landes- und Bezirksverbände schätzten den erfahrenen und engagierten Kollegen aus Bayern ebenfalls sehr.

Während aus dem ehrenamtlichen Verein AWO Oberbayern in den zurückliegenden Jahren seiner Führung ein professionelles Sozialunternehmen mit rund 130 Einrichtungen und Diensten, gut 3.600 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von ca. 130 Millionen Euro wurde, verlor er nie die AWO-Grundwerte Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Toleranz aus den Augen. Ebenso wenig das Wohlergehen seiner Belegschaft. „Präsidium, Personal und berufliche Weggefährten werden Niedermeiers freundlichen und verbindlichen Führungsstil ebenso wenig vergessen wie sein fundiertes Wissen über die AWO und die soziale Arbeit insgesamt“, versichert Nicole Schley, Präsidentin des AWO-Bezirksverbands Oberbayern. „Wir alle sind ihm zu großem Dank verpflichtet und wünschen ihm von Herzen einen angenehmen Ruhestand.“

Nahtloser Übergang

Aber auch Cornelia Emili, die das Präsidium am 14.07.2017 zur Nachfolgerin berief, ist kein unbeschriebenes Blatt bei der AWO Oberbayern, sondern bereits seit 20 Jahren für den Verband tätig. Ab Oktober 2016 war die Leiterin des Bereichs Wirtschaft und Finanzen Niedermeiers Stellvertreterin im Vorstand. Insofern ist Knowhow und Kontinuität in der Führung des großen Verbands gesichert, wenngleich die 49jährige Ravensburgerin auch eigene Akzente setzen wird. Fachkraftmangel, Digitalisierung und zunehmender Wettbewerb sind drei der vielen Themen, mit denen sie sich künftig verstärkt auseinandersetzen muss. Qualitativ hochwertige soziale Arbeit mit Wirtschaftlichkeit und Zukunftsperspektiven zu verbinden, ist in ihren Augen Voraussetzung für den langfristigen Erfolg des Verbands.

Dazu Präsidentin Nicole Schley: „Ich bin überzeugt davon, dass Cornelia Emili die anstehenden Herausforderungen zusammen mit ihrem Stellvertreter, dem Dipl.-Sozialpädagogen (FH) Michael Mauerer-Mollerus, und den Kolleginnen und Kollegen der Münchner Hauptverwaltung und der Einrichtungen hervorragend meistern wird.“